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Fußball - WM 2010: Streik auf Südafrikas WM-Baustelle in Durban beendet

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WM 2010  

Streik auf Südafrikas WM-Baustelle in Durban beendet

20.11.2007, 10:00 Uhr | dpa

Stadion-Baustelle in Durban (Foto: imago)Stadion-Baustelle in Durban (Foto: imago) Das Ende des Bauarbeiterstreiks am neuen Fußball-Stadion in Durban ist in Südafrika mit Erleichterung aufgenommen worden, doch die Weltmeisterschaft 2010 wird für das Land deutlich teurer, als bislang angenommen. Die Kosten für die landesweiten Bauarbeiten werden sich nach jüngsten Berechnungen auf 3,4 Milliarden Rand (etwa 347 Millionen Euro) belaufen und damit um 0,6 Milliarden Rand über dem bislang veranschlagten Budget liegen. Diese vorläufigen Zahlen verkündete der stellvertretende Finanzminister Jabu Moleketi in Pretoria.


Fußball Rectangle - medium

Kostenexplosion hat Gründe

Neben dem Neu- und Umbau der zehn WM-Stadien sind das Zug-Projekt Gautrain im Großraum Johannesburg sowie die Subventionen zur Modernisierung der in Südafrika üblichen Minibusse die größten Infrastrukturmaßnahmen. Bis Mitte Dezember will Moleketi die Gründe für die Kostenexplosion nennen. Trotz des Anstiegs würden alle Bauvorhaben im Zeitplan fertig gestellt, versicherte der Politiker fünf Tage vor der Auslosungszeremonie, bei der sich Südafrika der Fußball-Welt erstmals als Gastgeber präsentiert.

Kompromisslösung gefunden

Nach fast zweiwöchiger Pause waren die Arbeiten am WM-Stadion in Durban fortgesetzt worden. Zur Frühschicht erschienen 1000 Arbeiter an der Großbaustelle unweit des Indischen Ozeans. Zuvor hatten sich Gewerkschaftsvertreter mit den Bauherren auf zwei Sonderzahlungen in Höhe von insgesamt etwa 600 Euro für jeden Arbeiter geeinigt. Die Forderung nach Zahlung des nationalen Mindestlohns für Angestellte der an dem Bau beteiligten Subunternehmer wurde hingegen nicht erfüllt. "Wir sind sehr erfreut darüber, dass es zu einer raschen und einvernehmlichen Lösung gekommen ist, die allen Parteien gerecht wird", sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke. "Die Bauarbeiten liegen auf Kurs, es wird ein tolles Stadion."

PR-Desaster gerade noch verhindert

In der Hafenstadt werden zum Wochenende etwa 3000 Delegierte und Gäste erwartet. Das Ereignis wird in weit mehr als 100 Ländern live im Fernsehen übertragen. Durch die Einigung verhinderten die WM-Gastgeber gerade noch so ein PR-Desaster. Eine drohende Ausweitung des Streiks auf alle zehn Stadienbaustellen des Landes hätte erneut massive Zweifel an der WM-Tauglichkeit Südafrikas heraufbeschworen. Nach Angaben des Organisationskomitees sind die Bauprojekte im Zeitplan, auch das Moses Mabidha-Stadion (70.000 Zuschauer, mit Potenzial zum Ausbau auf 85.000) soll trotz des zwölftägigen Ausstands rechtzeitig fertig gestellt sein.

Zustimmung in der Bevölkerung wächst

Laut einer repräsentativen Umfrage des TNS-Forschungsinstitutes äußerten sich 63 Prozent der Befragten positiv über den Vorbereitungsstand ihres Landes. "Es gab einen zunehmend positiven Trend über die vergangenen 21 Monate - im September 2005 hatten nur 40 Prozent das Gefühl, dass wir so weit seien", sagte TNS-Sprecher Neil Higgins. Die meisten WM-Optimisten gebe es im Großraum Johannesburg, am wenigsten dagegen seien sie in Kapstadt zu finden. Im Mai und Juni waren landesweit rund 2000 erwachsene Südafrikaner aller Rassen- und Klassen zur WM befragt worden.

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