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Amateurfußball: 0:151 Tore - Stubersheim wartet auf erstes Tor

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Fussball - Kreisliga  

0:151 Tore: Stubersheim wartet auf den ersten Treffer

17.12.2007, 13:34 Uhr | dpa

Noch immer frohen Mutes: Klubchef Manfred Nipp (Foto: dpa)Noch immer frohen Mutes: Klubchef Manfred Nipp (Foto: dpa) Die Kreisliga-Kicker des SSC Stubersheim sind die Nullinger in Fußball-Deutschland. In zwölf Punktspielen, also seit 18 Stunden, haben sich die wackeren Amateure aus der Nähe von Ulm in dieser Saison vergeblich bemüht, den Ball ins Tor der Gegner zu befördern. Dafür hat es hinten umso kräftiger gescheppert: Klatschen wie 0:15 gegen Rammingen, 0:18 gegen Asch oder 0:20 gegen Nellingen füllten einen Rucksack von 0:151 Treffern, an dem die Mannschaft schwer zu tragen hat. Besonders bemitleidenswert ist Torhüter Benjamin Schauz: Unter Dauerbeschuss brach er sich erst den Fuß, dann auch einen Finger, zuletzt musste ihn ein Feldspieler ersetzen. Im Schnitt 12,5 Gegentore pro Match sind so kein Zufall.

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"Es hat nach einem Tor gerochen"

"Die Null muss stehen!" - das mittlerweile zum geflügelten Wort gewordene taktische Credo von HSV-Trainer Huub Stevens müssen die Stubersheimer total missverstanden haben. Denn die Null steht zwar auch kurz vor Weihnachten noch, aber auf der falschen Seite. Dabei waren die bedauernswerten Kreisliga-Akteure in den bisher 12 mal 90 Minuten ein paar Mal kurz davor, die gegnerische Defensive wenigstens einmal zu überlisten. "Es hat gebrannt, es hat förmlich nach einem Tor gerochen", berichtete Mannschaftsbetreuer Wolfgang Wittlinger. Und ergänzte: "Leider hat es noch nicht geklappt. Aber wir geben nicht auf. Das erste Tor ist nur eine Frage der Zeit."



Noch weit entfernt vom Negativ-Rekord

Vor mehr als 30 Jahren gab es im Bereich des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV) schon mal ein Team, das eine Schlappe nach der anderen kassierte. FC Auwald Dietenheim hieß die Truppe, die einmal gar 0:33 verlor. Sie hat den Spielbetrieb längst eingestellt. Dieses Schicksal droht den Aktiven aus der kleinen schwäbischen Alb-Gemeinde zwischen Geislingen und Ulm nicht. Der SSC Stubersheim ist ein lebendiger Verein mit 430 Mitgliedern - 36 mehr als der Ort Einwohner hat - und bietet eine breite Palette zur Freizeit- Gestaltung. Im Fußball gibt es allein acht Jugendmannschaften von den Bambinis bis zum Mädchenteam.

Blutjunge Spieler

Dass die 1. SSC-Mannschaft soviel Lehrgeld zahlen muss, erklärt Klubchef Manfred Nipp so: "Wir wollten eigentlich erst nächstes Jahr in die Punktrunde einsteigen. Aber es bestand die Gefahr, dass die bisherige Freizeitmannschaft bis dahin auseinanderfallen würde. Deshalb haben wir schon in dieser Saison begonnen." Die Spieler seien alle "sehr jung und willig, aber kein einziger hat Liga-Erfahrung. Uns war allen klar, dass der Start sehr schwer werden würde."

Trainer ist optimistisch

Aber: Der Lernprozess macht Fortschritte, ein Aufwärtstrend ist unverkennbar. Das 0:5 beim SV Lonsee im letzten Spiel vor der Winterpause stimmt Trainer Bernd Mühlhäuser optimistisch: "Im neuen Jahr werden wir auch mal ein Spiel gewinnen." Doch bis es soweit ist, muss er weiter mit dem Spott leben, sein SSC Stubersheim tauge höchstens als Aufbaugegner - für Österreichs Nationalmannschaft.

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