Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball >

Fußball - Wettskandal: DFB fordert 1,8 Millionen Schadensersatz von Hoyzer

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fußball  

DFB fordert 1,8 Millionen Schadensersatz von Hoyzer

06.01.2008, 14:18 Uhr | dpa

Robert Hoyzer beim Skandalspiel am 24.8.2004 (Foto: imago) Robert Hoyzer beim Skandalspiel am 24.8.2004 (Foto: imago) Nach seiner rechtskräftigen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten beginnt für Robert Hoyzer vor der 2. Zivilkammer des Landgerichts Berlin der vom Deutschen Fußball Bund (DFB) angestrengte Schadensersatz-Prozess. Die vom DFB geltend gemachten Schadensersatz-Ansprüche an den Skandal-Schiedsrichter belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Nach Bekanntwerden des Wett- und Manipulations-Skandals im Januar 2005 hatte DFB-Chef Theo Zwanziger die Einleitung zivilrechtlicher Schritte gegen den Berliner Referee angekündigt. Nach Abschluss des Strafverfahrens gegen Hoyzer vor dem Landgericht Berlin hatte der DFB am 19. April 2007 die Klage eingereicht. Für Mittwoch hat nun das Gericht zur Güte- und mündlichen Verhandlung geladen.

DFB will Hoyzer-Einnahmen verhindern

Die 1,8 Millionen Euro setzen sich zusammen aus zu Unrecht erhaltenen Referee-Honoraren, Verfahrenskosten sowie Aufwendungen für den durch den Wett- und Manipulationsskandal notwendig gewordenen außerordentlichen DFB-Bundestag am 28. April 2005. Vor allem aber entstanden dem DFB Zahlungs-Verpflichtungen aus dem mit dem Hamburger SV geschlossenen Vergleich als Folge des von Hoyzer manipulierten DFB-Pokalspiels beim SC Paderborn. Letztere machen mit einem Teil- Betrag von rund 1,5 Millionen Euro den Großteil der Klageforderung aus. Der DFB will mit der Klage aber auch verhindern, dass Hoyzer künftig Geld mit dem Verkauf von Buch- oder TV-Rechten verdient. Diese Einnahmen würde bei Hoyzers Verurteilung der DFB bekommen.

Skandalspiel zwischen Paderborn und Hamburg

Der HSV hatte am 21. August 2004 die von Hoyzer geleitete Partie der 1. Pokalrunde in Paderborn 2:4 verloren und war dadurch ausgeschieden. Nach Bekanntwerden des Manipulationsverdachts hatte der HSV zunächst Protest gegen die Spielwertung beim DFB-Sportgericht eingelegt und Wiedereingliederung in den DFB-Vereinspokal beantragt. Da zu dem Zeitpunkt schon zwei weitere Runden gespielt waren und der Wettbewerb mit dem Finale am 28. Mai 2005 zum Abschluss gebracht werden musste, wäre ein entsprechendes, vom DFB-Sportgericht zu erwartendes Urteil zugunsten des HSV für den DFB spieltechnisch nicht umsetzbar gewesen. Der DFB einigte sich daher mit dem HSV auf eine Ausgleichszahlung von zwei Millionen Euro unter Anrechnung der dem HSV zufließenden Einnahmen aus dem in Hamburg veranstalteten Länderspiel gegen China (12. Oktober 2005). Nach dem Vergleich am 11. Februar 2005 hatte der HSV seinen Einspruch zurückgezogen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Shopping
Macht den Kaffeemoment zur besten Zeit des Tages

Siemens Kaffeevollautomat der EQ Serie: Erfahren Sie vollendeten Kaffeegenuss. von OTTO

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal