Sie sind hier: Home > Sport > Fussball >

Frauen-Fußball: Potsdam entthront beim DFB-Hallenpokal den Titelverteidiger

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

DFB-Hallenpokal der Frauen in Bonn  

Potsdam entthront den Titelverteidiger und siegt

12.01.2008, 17:08 Uhr | dpa

Die "jungen Wilden" des 1. FFC Turbine Potsdam haben den 15. DFB-Hallenpokal der Frauen in Bonn gewonnen. Im Finale bezwang die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder den FCR Duisburg vor 2.600 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Hardtberghalle mit 2:1 und sicherte sich mit dem dritten Hallen-Titel nach 2004 und 2005 die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) ausgelobte Siegprämie von 5.000 Euro. Duisburg nahm für Platz zwei immerhin noch 3.000 Euro mit nach Hause. Platz drei und jeweils eine 1.000-Euro-Prämie sicherten sich die beiden unterlegen Halbfinalisten SG Essen-Schönebeck und der in der Vorschlussrunde von Potsdam mit 3:1 entthronte Titelverteidiger und Rekord-Gewinner 1. FFC Frankfurt.

Kontaktbörse

"Es war erneut eine tolle Veranstaltung. Es ist schön, dass sich hier zum Auftakt des Jahres alle zwölf Bundesliga-Vereine treffen. Da einige Nationalspielerinnen aus verschiedenen Gründen nicht aktiv dabei sind, ist es gerade für die anderen eine gute Möglichkeit, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren", sagte Bundestrainerin Silvia Neid zum Auftakt des Olympia-Jahres. Neid nutzte wie auch die neue OK-Chefin der WM 2011, Steffi Jones, die Veranstaltung, um viele Gespräche zu führen und Kontakte zu vertiefen.

Bundesliga mit Blick auf die Terminflut verkleinern

Neid schlug am Rande des Hallen-Pokals wegen des ausufernden Terminplans im Frauenfußball eine Verkleinerung der Bundesliga von jetzt zwölf auf möglicherweise acht Klubs vor. Damit würde die Liga ausgeglichener und attraktiver, und auch für das Fernsehen interessanter. Die Belastungen vor allem für die National- und Auswahlspielerinnen müssten reduziert werden. "Keiner darf egoistisch denken. Der derzeitige Terminplan ist ausgereizt. Wir sind am Limit", betonte Neid.

Auszeichnung für die Weltmeisterinnen

In einer Spielpause wurde die Weltmeister-Elf geehrt. 18 Akteurinnen aus dem WM-Kader waren anwesend, nur die erkrankte Sandra Smisek sowie die Schweden-Legionärinnen Ariane Hingst und Torhüterin Nadine Angerer fehlten. Bei DFB-Präsident Theo Zwanziger riefen die Erinnerungen an den Titelgewinn in China im September erneut eine Gänsehaut hervor. "Als Angerer im Finale gegen Brasilien den Elfmeter hielt, war das wie eine Freudenexplosion", so Zwanziger.

Verlegung in eine größere Halle noch unsicher

Klar ist, dass der DFB-Hallencup, der zum neunten Mal in Bonn stattfand, vom kommenden Jahr an auf einer größeren Bühne präsentiert werden soll. An welche Größenordnung der DFB beim beliebten Budenzauber denkt, ist aber noch unklar. "Wir sind keine Traumtänzer", sagte Zwanziger. "Uns ist es lieber, die Mädchen spielen in einer 4.000 Besucher fassenden Halle vor vollen Rängen als in einer halb leeren Halle, die 7.000 Zuschauern Platz bietet."

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Anzeige
congstar „Allnet Flat“ mit bis zu 2 GB Daten
zu congstar.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017