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Fußball: FIFA-Kommission plädiert für die 6+5-Regel

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FIFA-Kommission plädiert für die 6+5-Regel

05.02.2008, 20:09 Uhr | dpa, sid

FIFA-Boss Sepp Blatter (li.) und Franz Beckenbauer (Foto: imago)FIFA-Boss Sepp Blatter (li.) und Franz Beckenbauer (Foto: imago) Der Präsident des Weltfußballverbandes FIFA, Joseph Blatter, treibt die Einführung der 6+5-Regel weiter voran. Beim FIFA-Kongress am 29. und 30. Mai in Sydney (Australien) will der Schweizer die Einführung der Regel beantragen. Dann wären Klubmannschaften verpflichtet, jedes Spiel mit mindestens sechs Spielern aus ihrem Heimatland zu beginnen. "Mit den Jahren haben die Klubs durch immer mehr ausländische Spieler aus immer entfernteren Ländern zuerst ihre lokale, dann ihre regionale und schließlich gar ihre nationale Identität verloren", erklärte Blatter in einer von der FIFA am Dienstag verbreiteten Pressemitteilung.

Perspektiven junger Spieler verbessern

"Für junge Spieler ist diese Entwicklung demotivierend, da sie kaum mehr Chancen auf einen Platz in der ersten Mannschaft ihres Lieblingsklubs sehen", erklärte Blatter. Die FIFA-Fußballkommission unter dem Vorsitz von Franz Beckenbauer bewertete bei einer Sitzung in Zürich die 6+5-Regel grundsätzlich als notwendig und aus moralischer Sicht auch als empfehlenswert.

Beckenbauer ist mit Blatter gleicher Meinung

FIFA-Exekutivmitglied Beckenbauer unterstützt Blatters Vorstoß. "Wir leben in einer globalisierten Welt. Ich glaube aber nicht, dass offene Märkte die richtige Zukunft für den Fußball sind. Man kann auch mit inländischen Spielern Erfolg haben. Geld allein garantiert keinen Erfolg", sagte er. Mit Blick auf geltendes Recht der Europäischen Union will Blatter die EU noch von seinem Vorgehen überzeugen.

Es gibt auch Bedenken

Einige Mitglieder der Kommission bezweifeln allerdings die Wirksamkeit einer solchen Beschränkung. Sie glauben, dass Spitzenklubs auch mit der neuen Regel weiterhin die besten Spieler für sich beanspruchen und den kleineren und mittleren Klubs damit wie bisher praktisch alle guten und erschwinglichen Spieler wegschnappen würden.

"Elektronisches Auge" stößt auf Ablehnung

Zudem beschäftigte sich die Kommission, der auch der brasilianische Jahrhundert-Fußballer Pele und Portugals Idol Eusebio angehören, mit der Nutzung von Kunstrasenfeldern, die sie als eine Alternative, aber nicht als Ersatz für erstklassigen Naturrasen ansieht. Überdies sprach sich das Gremium gegen die Einführung der Torlinientechnologie, die in strittigen Situationen anzeigt, ob der Ball tatsächlich die Torlinie überschritten hat, aus.

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