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Wettskandal: Schadensersatzklage gegen Robert Hoyzer verschoben

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Wett-Skandal  

Schadensersatzklage gegen Hoyzer verschoben

03.03.2008, 14:29 Uhr | dpa

Robert Hoyzer beim Skandalspiel am 24.8.2004 (Foto: imago) Robert Hoyzer beim Skandalspiel am 24.8.2004 (Foto: imago) Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sieht gute Einigungs-Chancen im Zivilprozess gegen den Skandal-Schiedsrichter Hoyzer. "Ich sehe gute Aussichten für eine Einigung, wenn Robert Hoyzer auf unsere wesentlichen Zielsetzungen eingeht", erklärte Rainer Koch, DFB-Vizepräsident für Rechts- und Satzungsfragen. Der DFB hatte Hoyzer, der gegenwärtig eine 29 Monate lange Haftstrafe verbüßt, für seine Spielmanipulationen auf Schadensersatz in Höhe von 1,8 Millionen Euro verklagt. Das Berliner Landgericht hatte bei der Verhandlung am 9. Januar diesen Jahres einen Großteil der Schadensersatz-Ansprüche des DFB bereits als begründet eingeordnet. Mit der Verschiebung der Urteilsverkündung auf den 23. April räumt das Gericht dem Verband sowie Hoyzer und dessen Anwälten noch mehr Zeit für eine Einigung ein. Ursprünglich war als Termin der 12. März festgelegt worden.



Der DFB will vollständig informiert werden


"Wir wollen eventuell bei ihm noch vorhandene Informationen zum Wett- und Manipulationsskandal schnellstmöglich und vollständig erhalten und nicht immer wieder mit neuen Enthüllungen konfrontiert werden", nannte Koch auf der offiziellen Internetseite des Verbandes die erste Prämisse für eine Einigung mit Hoyzer. Zudem müsse sichergestellt werden, dass Hoyzer aus dem Wett- und Manipulationsskandal keinen persönlichen wirtschaftlichen Nutzen ziehe. Das betrifft zum Beispiel Honorare für Veröffentlichungen, Film- und Medienrechte.



Möglicher Verzicht auf Schadensersatz

"Wenn Robert Hoyzer hier zur Kooperation bereit ist, dann werden wir ihm eine Chance für seinen weiteren Lebensweg eröffnen und den uns nach Ansicht des Landgerichts Berlin wohl zustehenden Schadensersatz-Betrag von über 1,5 Millionen Euro zu großen Teilen nicht vollstrecken", kündigte der DFB-Vizepräsident an, der im Hauptberuf Richter ist.

Aus dem DFB ausgeschlossen

Hoyzer war am 17. November 2005 vom Berliner Landgericht wegen Beihilfe zum Betrug zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt worden. Der DFB hatte den Schiedsrichter lebenslang gesperrt und aus dem Verband ausgeschlossen.

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