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Schiedsrichterskandal: Robert Hoyzer und DFB einigen sich auf einen Vergleich

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Der Fall Hoyzer  

DFB und Hoyzer einigen sich auf einen Vergleich

04.04.2008, 14:06 Uhr | t-online.de

Robert Hoyzer wird zur Kasse gebeten (Foto: dpa)Robert Hoyzer wird zur Kasse gebeten (Foto: dpa) Nach zähen Verhandlungen haben sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der ehemalige Schiedsrichter Robert Hoyzer über die Schadensersatzforderungen des DFB geeinigt und wollen ihren Rechtsstreit, wie der DFB mitteilte, zeitnah durch einen Vergleich beilegen. Damit ginge ein über drei Jahre andauerndes Verfahren zu Ende. "Ich bin froh, dass das Verfahren so beendet werden kann", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Ursprünglich hatte der DFB 1,8 Millionen Euro gefordert. Der Vergleich muss noch durch das Landgericht Berlin bestätigt werden.

Der Fall Hoyzer Die Chronik

750.000 Euro Entschädigung

Laut DFB-Informationen umfasst der angestrebte Vergleich einen Schadensersatzbetrag in Höhe von 750.000 Euro. Hoyzer verpflichtet sich ab 2010 über einen Zeitraum von 15 Jahren monatlich 700 Euro an den DFB zu zahlen, insgesamt ergibt dies die Summe von 126.000 Euro. Sollten die Raten bis zum Ende pünktlich gezahlt werden, verzichtet der DFB auf die Zahlung des Restbetrags. Das Geld will der Verband für soziale Zwecke verwenden. "Der Vergleich und damit der Verzicht auf Geltendmachung unserer möglicherweise höheren Schadensersatzansprüche ist auch Ausdruck unserer Haltung, dass wir Robert Hoyzer nach Verbüßung seiner Haftstrafe eine Chance für seinen weiteren Lebensweg eröffnen möchten", sagte Zwanziger nach der Einigung.

Seit Mai im Knast

Der Fall Hoyzer schlug im Jahr vor der WM in Deutschland hohe Wellen. Im Januar 2005 gab der damals 25-Jährige zu, Spiele im DFB-Pokal, sowie in der zweiten Bundesliga manipuliert zu haben. Der Verdacht kam auf, hinter den Manipulationen könnte organisiertes Verbrechen stecken, da Hoyzer nach eigenen Aussagen regelmäßigen Kontakt zur kroatischen Mafia hielt. Im April 2005 wurde Hoyzer vom DFB lebenslänglich gesperrt und darf seitdem nicht mehr als Schiedsrichter oder Trainer für den Verband tätig sein. Ende 2006 verurteilte das Berliner Landesgericht Hoyzer zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten, die der Verurteilte im Mai 2007 antreten musste.

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