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Dynamo Dresden in Berlin: DFB erlaubt Dynamo-Fans Spielbesuch

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Regionalliga - Union Berlin gegen Dynamo Dresden  

Dynamo-Fans dürfen doch ihr Team unterstützen

24.04.2008, 14:00 Uhr | sid

Friedliche Fans von Dynamo Dresden sind nun doch in Berlin willkommen. (Foto: imago)Friedliche Fans von Dynamo Dresden sind nun doch in Berlin willkommen. (Foto: imago) Beim Regionalliga-Spiel zwischen Union Berlin und Dynamo Dresden am 8. Mai dürfen nun doch Fans des Gästeteams im Stadion ihre Mannschaft unterstützen. Voraussetzung dafür ist, dass sich beide Klubs an strenge Regeln halten, die in einem Krisengespräch zwischen Vertretern der Vereine, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) sowie der Berliner Polizei vereinbart wurden. Demnach soll der Dresdener Klub nur ein reduziertes Kartenkontingent erhalten. Der Gastverein muss zudem für eine "strukturierte und geschlossene Anreise seiner Anhänger" sorgen. Alle Fans müssen im Sonderzug anreisen.

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Strenge Auflagen

Beide Vereine haben dafür Sorge zu tragen, dass keine Karten an gewaltbereite Fans verkauft werden. So soll die Kartenübergabe an Dynamo-Anhänger im Bahnhof unter Aufsicht von Ordnungskräften stattfinden. "Ich bin sehr froh, dass wir im heutigen Gespräch einvernehmlich eine für alle Seiten tragbare Entscheidung getroffen haben und selbstverständlich Dresdner Zuschauer zugelassen werden", sagte Helmut Spahn, Sicherheitsbeauftragter des DFB: "Ich bin überzeugt, dass die Maßnahmen zielgerichtet die Personen tangieren werden, die für Gewalt im Stadion verantwortlich sind, und nicht pauschal diejenigen, die ihren Verein enthusiastisch und friedlich unterstützen wollen."

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Angst vor Ausschreitungen

Auch beide Vereine begrüßten die Regelung. "Alle Maßnahmen dienen dem Ziel, den Fußballsport zu stärken und gewaltbereite Fans auszuschließen. Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, eine gemeinsame Partnerschaft für dieses Spektakel vereinbart zu haben", sagten Unions Geschäftsführer Oskar Kosche und Dresdens Hauptgeschäftsführer Bernd Maas. Auslöser der Debatte war eine Verbotsverfügung, die die Berliner Polizei dem 1. FC Union zuletzt zugesandt hatte. Darin war den Köpenickern untersagt worden, Tickets an Gäste-Fans zu verkaufen. Die Polizei hatte Hinweise, dass mehrere Hundert gewaltbereite Dynamo-Hooligans nach Berlin reisen wollten.

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