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Adam Ledwon: Tod des Fußballers gibt Rätsel auf

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Tod Adam Ledwons - war es Mord?

13.06.2008, 13:17 Uhr | t-online.de

Adam Ledwon spielte zuletzt für Austria Kärnten. (Foto: imago)Adam Ledwon spielte zuletzt für Austria Kärnten. (Foto: imago) Nach dem Tod des polnischen Fußballers Adam Ledwon sind Zweifel an einem Selbstmord aufgetaucht. Möglicherweise wurde er umgebracht. Auffallend: Der 34-Jährige Profi von Austria Kärnten wurde mit einer Schlinge um den Hals sitzend auf einem Stuhl gefunden. Außerdem war die Wohnungstür unversperrt und Ledwon hatte kurz zuvor noch Lebensmittel eingekauft, berichtet die "Kronen-Zeitung".

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Bedenkliche Hinweise sprechen gegen Freitod

Es deutet also einiges darauf hin, dass eine zweite Person beteiligt war. Ledwon war am Mittwochabend nicht zu einem Testspiel in Brückl erschienen, daraufhin hatte ihn sein Mannschaftskollege Patrick Wolf tot in seiner Wohnung gefunden. "Es gibt bedenkliche Hinweise in Ledwons Wohnung, die gegen einen Freitod sprechen", sagte Manfred Doerfler vom Landeskriminalamt in Klagenfurt dem "Kölner Express". "Derzeit prüfen wir seine letzten Wege."

Private Probleme

Selbstmord wird allerdings auch nicht ausgeschlossen, da private Probleme Ledwons bekannt waren. Seine Ehefrau war bereits im Herbst mit den beiden Söhnen nach Polen zurück gekehrt. Das traf den Familienmenschen Ledwon hart.

Makaberes Interview

Makaber erscheint jetzt ein Interview, dass er erst am Dienstag dem polnischen Fußballportal "weszlo.pl" gab. Darin war er überzeugt davon, dass Polen am Donnerstag Österreich schlägt, "weil dieses Match unser Spiel um Leben und Tod ist. Falls wir sie doch nicht schlagen, dann werde ich mich an einer Laterne in Klagenfurt aufhängen."

Profi bei Leverkusen

Von 1997 bis 1999 spielte er für Leverkusen und bestritt zehn Bundesliga-Begegnungen. Nach einem Jahr bei Fortuna Köln in der zweiten Liga wechselt er nach Österreich. Für sein Heimatland Polen bestritt er 18 Länderspiele und erzielte dabei ein Tor. Bei der EM 2008 war er als Berater für die polnischen Medien engagiert.

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