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WM 2010: FIFA-Chef Joseph Blatter hat Alternativen zu Südafrika

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WM 2010  

Blatter hat drei Alternativen zu Südafrika gefunden

10.07.2008, 12:29 Uhr | dpa

FIFA-Präsident Blatter hat Plan B in der Tasche (Foto: imago)FIFA-Präsident Blatter hat Plan B in der Tasche (Foto: imago) Laut Joseph Blatter stehen drei Länder als Ersatz bereit, falls Südafrika es nicht schaffen sollte, die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 auszurichten. "Ich habe mit drei Ländern gesprochen, die in der Lage sind, innerhalb eines Jahres die WM zu organisieren", sagte der FIFA-Präsident dem englischen Sender "Sky News".

Die Namen der Länder nannte der Schweizer nicht. Die Zweifel an der ersten WM auf afrikanischem Boden hatten neue Nahrung erhalten, nachdem bekannt wurde, dass der Stadionneubau in Port Elizabeth nicht rechtzeitig zum Confederations Cup 2009 fertig gestellt werden kann. Blatter hatte stets betont, dass das Turnier ein Jahr vor der WM der Moment der Wahrheit für Südafrika sein werde.

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Notbremse gezogen

Daher hat Gastgeber Südafrika jetzt die Notbremse gezogen. Um eine Blamage bei der Generalprobe - dem Confederations Cup 2009 - zu vermeiden, hat das Nationale Organisationskomitee (NOK) mit Port Elizabeth den einzigen Standort mit einem Stadion-Neubau gekippt. Die Entscheidung für nur noch vier Confed-Cup-Standorte fiel auf einem Vorstandstreffen. Das NOK betonte zudem, der Stadionbau für die WM werde den Kap-Staat mit drei Milliarden Rand (245 Mio. Euro) ein Drittel mehr als erwartet kosten.

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Bürgermeister ist schockiert

Die erhebliche Verzögerung beim Neubau des Nelson-Mandela-Bay-Stadions hatte den Organisatoren bereits im Mai die Rote Karte des Weltfußball-Verbandes FIFA eingebracht. Die Stadt zeigte sich dennoch überrascht und schockiert. Vize-Bürgermeister Bicks Ndoni betonte, dass das Stadion bis März 2009 fristgerecht fertig gestellt sei. "Wir können nur vermuten, dass die Entscheidung aus anderen als technischen Gründen getroffen wurde", betonte Ndoni.

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Baustelle Soccer-City-Stadion in Johannesburg. (Foto: imago)Baustelle Soccer-City-Stadion in Johannesburg. (Foto: imago)

Stadiondach wird nicht fertig

NOK-Chef Irvin Khoza hatte dagegen betont, die Arbeiten seien zu weit hinter dem Zeitplan zurück. Vor allem bereite die Fertigstellung des Daches Probleme. Die Frist bis zum 30. März 2009 könne nicht eingehalten werden: Allenfalls Anfang oder gar Ende Mai - vier Wochen vor Start des Confed Cups - sei mit der Fertigstellung zu rechnen. Khoza warnte zudem, auch andere Städte müssten mit einer Streichung rechnen, sollte die Modernisierung ihrer Arenen sich arg verzögern.

Die Zeit drängt

Das NOK reagierte damit auf die deutliche Warnung von FIFA-Chef Joseph Blatter. Der Schweizer hatte betont, der Confed Cup 2009 werde der Moment der Wahrheit für die erste Fußball-WM in Afrika. Sollte die WM-Generalprobe misslingen, könnten doch noch Alternativpläne aus der Schublade geholt werden. FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke versuchte, die Bedeutung der Worte herunterzuspielen, mahnte aber, dass die Zeit dränge: "Egal, wo wir die WM durchführen: Es wird immer Fragen zur Eignung des Landes geben, ob es so ein Ereignis ausrichten kann. Wir erwarten die gleichen Fragen, wenn Brasilien 2014 die WM organisieren wird. Und wir sind zuversichtlich, dass Südafrika die Eignung für die Organisierung einer erfolgreichen WM hat."

Mehr Initiative bei Selbstvermarktung gefordert

Valcke fordert auch mehr Anstrengungen des WM-Gastgebers zur Selbstvermarktung: "Südafrika sollte nun Informationen in die Welt aussenden, was man von diesem Land während des Confederations Cups und der WM erwarten kann", sagte er in Johannesburg. Wenn man die Informationskampagne erst nach dem Confed Cup starte, sei es zu spät.

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