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U-19-EM  

Deutschland erreicht das Halbfinale

18.07.2008, 14:59 Uhr | t-online.de, dpa

Horst Hrubesch peilt mit seinen Jungs den EM-Titel an (Foto: imago)Horst Hrubesch peilt mit seinen Jungs den EM-Titel an (Foto: imago) 16 Jahre nach dem letzten Titelgewinn im Junioren-Bereich greifen die deutschen Nachwuchsfußballer bei der U-19-EM nach den Sternen. "Mit dem Erreichen des Halbfinals und der Qualifikation für die U-20-WM im nächsten Jahr haben wir zwei Etappenziele erreicht, aber wir wollen hier noch drei Spiele gewinnen", sagte DFB-Trainer Horst Hrubesch nach dem überzeugenden 3:0 (2:0)-Erfolg gegen Bulgarien und dem vorzeitigen Einzug in die Vorschlussrunde. Damit kann die DFB-Elf erstmals nach 2002 wieder ein Endspiel bei der U-19- EM erreichen und die lange titellose Zeit im Junioren-Bereich beenden. Zuletzt gewann 1992 die deutsche U-16-Auswahl den EM-Titel.



Sammer setzt auf Trendwende

Auch DFB-Sportdirektor Matthias Sammer hofft auf eine Trendwende bei den deutschen Nachwuchsfußballern. "Der Mannschaft gebührt ein Kompliment dafür, dass sie schon nach zwei Spielen das Halbfinale und die WM-Qualifikation geschafft hat. Aber jetzt müssen wir gierig werden auf den Erfolg und die Siegermentalität ins Halbfinale übertragen", sagte Sammer, der die Spiele des DFB-Teams in Tschechien vor Ort erlebt. Dabei legt die sportliche Führung Wert darauf, dass die Mannschaft auch durch eigene Stärken zum Erfolg kommt. "Für uns war wichtig, dass die eigene Leistung nicht vom Gegner abhängig war, sondern wir dank einer konzentrierten Vorbereitung unsere Leistung abrufen konnten", meinte der Sportdirektor.

Sukuta-Pasu ist angeschlagen

Überzeugt hat das Team bei den Siegen gegen den überraschend ausgeschiedenen Titelverteidiger Spanien (2:1) und Bulgarien durch eine geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleitung. Alle fünf Turniertore wurden von verschiedenen Spielern erzielt. Dabei gefiel auch der Jüngste im DFB-Team, Mittelstürmer Richard Sukuta-Pasu, der schon im Vorjahr bei der U-17-WM für Furore sorgte. Der Leverkusener zog sich in der Partie gegen Bulgarien am Donnerstagabend jedoch eine Knöchelverletzung zu und steht in der abschließenden Partie um den Gruppensieg gegen Ungarn (Sonntag, 20.00 Uhr) kaum zur Verfügung.

Sieg gegen Ungarn ist Pflicht

Dennoch glauben auch die Spieler an ihre große Chance. "Wenn wir jetzt weiter Gas geben, dann werden wir unser großes Ziel erreichen", sagte Torjäger Deniz Naki aus Leverkusen. Auch der Schalker Danny Latza hat den Titelgewinn vor Augen. "Jetzt wollen wir gegen Ungarn gewinnen und im Halbfinale unseren Weg fortsetzen", verkündete der Mittelfeldspieler.

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