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Deutschland könnte für die Ukraine einspringen

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EM 2012  

Deutschland könnte für die Ukraine einspringen

22.07.2008, 00:16 Uhr | dpa

UEFA-Präsident Michel Platini (Foto: imago)UEFA-Präsident Michel Platini (Foto: imago) Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nach Informationen der britischen Zeitung "Daily Telegraph" eine Anfrage des europäischen Fußballverbandes (UEFA) erhalten, ob Deutschland als Mit-Gastgeber bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 einspringen könnte. Die EM war an Polen und die Ukraine vergeben worden.

Während die Vorbereitungen in Polen nach Plan laufen, gibt es in der Ukraine offenbar einen großen Rückstand. Deutschland, so der "Telgraph", könnte als kleiner Partner an der Seite von Polen einspringen. Berlin und Leipzig wurden als Ersatz-Spielstätten genannt.

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Entscheidung Ende September

UEFA-Inspektoren hatten die Ukraine vor zwei Wochen besucht. Die politische Lage, Verzögerungen beim Stadionbau und die Verkehrsinfrastruktur sorgten für Bedenken. UEFA-Präsident Michel Platini hatte in Kiew zur Eile gemahnt und wegen der schleppenden Vorbereitungen erstmals eine mögliche Neuvergabe der EURO 2012 nicht mehr ausgeschlossen. Ende September soll das UEFA-Exekutivkomitee in Bordeaux darüber entscheiden, ob beide Länder die Gastgeberrolle behalten.

Präsident Juschtschenko macht Druck auf die Regierung

Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat nach Veröffentlichung des Berichts einen Ukas erlassen, um die Regierung zum schnellen Handeln für die Vorbereitung der Euro 2012 zu drängen. In dem Erlass wies er den Ministerrat in dem politisch instabilen Land an, bis 1. August einen Generalplan vorzulegen. Zudem solle die Regierung bis 1. September konkrete Maßnahmen festlegen, ihre eigene Handlungsfähigkeit zu verbessern. Die Ukraine stehe bei der UEFA im Wort, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf Juschtschenko.

Infrastruktur und Transportwege im Fokus

Vor allem müssten die Zuständigkeiten zwischen der Regierung in Kiew und den Behörden in den Regionen entsprechend aufgeteilt werden. Gleichzeitig wies der Staatschef die regionalen Verwaltungen an, Transportwege und weitere Infrastruktur in Übereinstimmung mit europäischen Normen zu schaffen. Juschtschenko verfügte, dass die Regierung bis November auch ein Konzept für die Unterbringung der Teilnehmer und Gäste vorlege. Darüber hinaus werde bis Jahresende eine Konzeption hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung fällig, wurde Juschtschenko zitiert.

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