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Karlheinz Förster: Ein "Eisenfuß" wird 50

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Ein "Eisenfuß" wird 50

24.07.2008, 18:09 Uhr | dpa

Förster führte den VfB 1984 als Kapitän zur Meisterschaft. (Foto: imago)Förster führte den VfB 1984 als Kapitän zur Meisterschaft. (Foto: imago) Runder Geburtstag für Karlheinz Förster. Der einstige Musterprofi feiert seinen 50. Jahrestag. Der kompromisslose Manndecker blickte am Ende seiner Laufbahn auf eine beeindruckende internationale Karriere zurück.

Für die deutsche Nationalmannschaft brachte der Verteidiger es in den Achtzigern auf 81 Länderspiele.

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Beträchtliche Titelsammlung

Europameister, zweimal Vize-Weltmeister, Klub-Titel in Deutschland und Frankreich: Försters Erfolgsliste ist lang. "Ich habe diesen unbedingten Willen, einen gesunden Ehrgeiz und eine gewisse Sieger-Mentalität mitgebracht", beschreibt der dreifache Familienvater seine Titelformel. Das Fußball-ABC lernte er in der Jugend seines Heimat- Klubs TSV Schwarzach. Nach einem Jahr in der berühmten "Manndecker-Akademie" des SV Waldhof Mannheim wechselte der Blondschopf als 17-Jähriger zum VfB Stuttgart, der damals in der zweiten Liga spielte.



Über den VfB in die Nationalelf

Zwei Jahre später schaffte Förster als Stammspieler mit den Schwaben die Bundesliga-Rückkehr. Die Erstliga-Premiere feierte er ausgerechnet gegen Rekord-Torjäger Gerd Müller, der zum Saison-Auftakt 1977/78 doppelt gegen ihn traf. "Da habe ich gemerkt, dass ich noch mehr machen muss", sagte Förster, der für die Schwaben und im DFB-Team lange gemeinsam mit Bruder Bernd auflief. Der Rest ist Fußball-Geschichte: Rund acht Monate später gab er unter Trainer Helmut Schön seinen Nationalelf-Einstand gegen Brasilien. 1980 wurde er EM-Champion, 1982 und 1986 verpasste er jeweils erst im Finale den WM-Titel.

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Karriereende mit 31

1984 führte der 272-malige Bundesliga-Spieler den VfB nach 32 Jahren wieder zur Deutschen Meisterschaft. "Die Erfolge kamen im Zwei-Jahres-Rhythmus", so Förster, der auch an seiner letzten Profi-Station Olympique Marseille als Pokalsieger und zweimaliger Meister Titel sammelte. Eine hartnäckige Fußblessur beendete dann aber seine Karriere vorzeitig. "Ich war deprimiert, aber es ging einfach nicht mehr. Ich hatte nur noch Schmerzen", erklärte der Abwehrspieler, der als 31-Jähriger zum Sportinvaliden wurde.

Hart, aber fair

Förster weiß, was er dem Fußball zu verdanken hat. "Ich hatte viele Glücksmomente im Fußball, aber ich habe auch hart dafür gearbeitet", sagt der Odenwälder. Sein Ruf als "Treter mit dem Engelsgesicht" behagt Förster noch heute nicht. "Das spiegelt mich nicht wider. Ich war schon ein harter Spieler, aber ein Treter war ich nie."

Heute als Spielerberater tätig

Dem Sport ist Förster verbunden geblieben. Einen Posten als Repräsentant eines Sportartikelherstellers gab er 1995 für die Manager-Rolle beim SV Waldhof auf. Auf interne Querelen folgte der baldige Rücktritt und kurz darauf die Heimkehr zum VfB, wo er zum Sportdirektor aufstieg. "Damals war der Klub hoch verschuldet, aber wir haben den Grundstein gelegt, dass es wieder aufwärts ging", sagte Förster, der den VfB 2001 im Streit verließ. Inzwischen gibt er seine Erfahrungen als Spielerberater weiter. Seine Erkenntnis: "Sportlich ist es für die jungen Spieler nicht schwieriger geworden. Aber sie dürfen sich nicht soviel von Schulterklopfern ablenken lassen."

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