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Deutschland ist doch noch Europameister

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U-19-Europameisterschaft  

Deutschland ist doch noch Europameister

26.07.2008, 19:36 Uhr | dpa

Deutschlands Torschütze Sukuta-Pasu jubelt (Foto: Reuters)Deutschlands Torschütze Sukuta-Pasu jubelt (Foto: Reuters) Mit dem ersten Titelgewinn seit 16 Jahren haben die U-19-Junioren die lange Durststrecke im Nachwuchsbereich des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beendet. Die Mannschaft von Trainer Horst Hrubesch gewann durch einen 3:1 (1:0)-Erfolg im Finale gegen Italien den EM-Titel in Tschechien. Zuletzt gelang dies einer DFB-U-16-Auswahl 1992.

Vor 2000 Zuschauern in Jablonec erzielten Lars Bender (1860 München/24. Minute), Richard Sukuta-Pasu (Bayer Leverkusen/61.) und Timo Gehart (1860 München/79.) die Treffer für die deutsche Auswahl, die von der 36. Minute an auf Kapitän Florian Jungwirth (1860 München) wegen einer Gelb-Roten Karte verzichten musste. Bei den Italienern, für die Silvano Raggio Garibaldi traf, sah Matteao Gentili ebenfalls Gelb-Rot (70.).

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Sukuta-Pasu rückt für Nsereko in die Startelf

Im ersten Endspiel einer deutschen Juniorenauswahl seit sechs Jahren startete die DFB-Elf bei Temperaturen um 30 Grad nervös in die Partie. Hrubesch musste seine Mannschaft wegen der Gelbsperre von Savio Nsereko auf einer Position verändern und nominierte Sukuta-Pasu nach seiner Sprunggelenkverletzung wieder für die Startformation, in der jeweils vier Spieler von Bayer Leverkusen und TSV 1860 München standen.

Bender bringt DFB-Elf in Front

Die erste gefährliche Tormöglichkeit hatten die druckvoll beginnenden Italiener durch Alberto Paloschi, der den Ball in der dritten Minute nach einem Fehler von Björn Kopplin knapp über das Tor schoss. Die deutsche Mannschaft fand erst allmählich ihren Rhythmus und hatte durch den fleißigen Gebhart zwei Chancen (15./20.). In der 24. Minute gelang Lars Bender dann mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze das 1:0 für die DFB-Junioren.

Deutschland beweist Kampfgeist

Doch ein frühzeitiger Platzverweis für Kapitän Jungwirth, der innerhalb von zwei Minuten mit zwei Fouls noch vor der Pause die Gelb-Rote Karte sah, brachte die Mannschaft von Trainer Hrubesch kurzfristig aus dem Konzept. Mit hoher Konzentration und großem Einsatz kämpften die Deutschen in Unterzahl im zweiten Abschnitt bravourös und kamen durch den dritten Turniertreffer von Mittelstürmer Sukuta-Pasu zum 2:0. Garibaldis Anschlusstreffer brachte noch einmal kurz Spannung, nur eine Minute später traf Gebhart jedoch zum 3:1-Endstand.

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