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UEFA: Platini spricht sich für eine Aufstockung der EM aus

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Platini spricht sich für eine Aufstockung der EM aus

28.08.2008, 18:58 Uhr | dpa

Michel Platini hat eine Vorliebe für Veränderungen. (Foto: imago)Michel Platini hat eine Vorliebe für Veränderungen. (Foto: imago) Künftig könnte eine Fußball-Europameisterschaft mit 24 statt der bisherigen 16 Teilnehmer ausgetragen werden. Für die Aufstockung um acht Teams hat sich UEFA-Boss Michel Platini erneut stark gemacht.

"Das ist keine politische, sondern eine sportliche Entscheidung", sagte der Franzose bei einem Medientermin im Fürstentum Monaco, wo am Freitag der europäische Supercup zwischen Champions-League-Sieger Manchester United und UEFA-Cup-Gewinner Zenit St. Petersburg ausgetragen wird.

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Platini: "Der sportliche Wert würde nicht leiden"

Als Argumente führte Platini unter anderem auch logistische Gründe an. Es sei Städten nicht mehr zuzumuten, für nur drei Spiele in einer Woche Stadien zu bauen oder zu modernisieren. Außerdem: "Der Unterschied zwischen der Nummer 16 und 24 in Europa ist nicht so groß, dass der sportliche Wert einer EM darunter leiden würde." Namentlich nannte der Franzose England, Dänemark, Belgien und Bulgarien, die sich nicht für die Endrunde im Sommer in Österreich und der Schweiz hatten qualifizieren können.

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Quali soll nicht verändert werden

Die Qualifikationsphase soll mit Rücksicht auf die kleinen Verbände hingegen nicht verändert werden, damit die Fernseheinnahmen erhalten bleiben. Das Endturnier würde um eine Woche auf vier verlängert und um ein Achtelfinale im K.o.-System ergänzt. Die Zustimmung des Exekutiv-Komitees gilt nur noch als Formsache.

Sechs Schiedsrichter pro Spiel

Platini sprach sich auch für eine weiter Änderung aus. Der UEFA-Präsident plädiert für den Einsatz von zwei weiteren Schiedsrichtern, die in Strafraumhöhe agieren sollen: "Ich bin dafür, den Fußball menschlich zu lassen und deshalb gegen den Videobeweis. Aber vier Augen mehr sehen vier Mal mehr. Schließlich habe auch ich als Spieler Schwalben produziert, weil ich wusste, dass der Schiedsrichter nichts sehen konnte."

25 Spieler pro Team

Mit der Spielergewerkschaft FIFPRO hat die UEFA eine grundsätzliche Einigung gefunden, dass Vereine in Zukunft nur noch eine maximale Anzahl von Spielern unter Vertrag nehmen darf. Angedacht sind 25. Ausgenommen davon sind Spieler, die im Verein ausgebildet wurden. Damit Ausbildung sich lohne, wollte Platini die Nachwuchsspieler ursprünglich verpflichten, ihren ersten Profivertrag beim Ausbildungsverein zu unterschreiben. Dem steht allerdings das europäische Arbeitsrecht entgegen. Der Franzose strebt jetzt eine Lösung an, wonach Vereine, die Spieler aus einem Ausbildungsverein verpflichten, eine drastisch erhöhte Ablöse bezahlen müssen.

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