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TV-Rechte: Künftig wohl weniger Geld für die Bundesliga

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Bundesliga im TV  

Künftig wohl weniger Geld für die Bundesliga

02.09.2008, 15:30 Uhr | sid

Sowohl die Bundesligisten als auch Premiere brauchen Planungssicherheit. (Foto: imago)Sowohl die Bundesligisten als auch Premiere brauchen Planungssicherheit. (Foto: imago) Die ARD will der Deutschen Fußball Liga (DFL) bei den Verhandlungen um die TV-Rechte ab der Saison 2009 einen marktgerechten Preis zahlen. "Wir werden ein faires Angebot machen und die Liga nicht abtropfen lassen", kündigte ARD-Programmdirektor Günter Struve an.

Die Verhandlungsposition der DFL ist geschwächt, seitdem das Kartellamt die Empfehlung aussprach, die Bundesliga-Zusammenfassung im frei empfangbaren Fernsehen auch ab 2009 vor 20 Uhr auszustrahlen.

Übertragungsrechte Kartellamt gegen TV-Vermarktung
Video

Bundesliga muss den Gürtel enger schnallen

Damit wurde dem geplanten Deal der DFL mit der Firma Sirius von Medien-Mogul Leo Kirch quasi die Geschäftsgrundlage entzogen. "Die 500 Millionen Euro, die wir garantiert haben, können wir so nicht mehr garantieren. Der Wettbewerb ist nicht mehr so, wie wir dachten", sagte Dejan Josic, Geschäftsführer von Sirius. Dass am Ende eine Summe erreicht wird, die hinter den augenblicklichen Betrag von 420 Millionen Euro pro Jahr zurückfällt, ist für die TV-Vertreter keine Überraschung mehr:

TV-Rechte Mehr Livespiele im Free-TV

Weniger als 400 Millionen?

"Alle werden ein bisschen weniger zahlen. Am Ende gibt es eine Summe, die etwas unter 400 Millionen Euro liegt", prophezeite Rainer Hüther von EM. Sport Media für das DSF. "Wichtig ist der Geist, mit dem die Verhandlungen geführt werden. Die Frage ist: Will man dem Fußball helfen? Der Kuchen ist groß genug", betonte Manfred Loppe von RTL.

Bald neue Ausschreibung

Noch hält Sirius die Vermarktungsrechte an der Liga. Erst wenn der Vertrag mit der DFL gelöst ist, kann eine neue Ausschreibung erfolgen. "Ich kann mit Sicherheit sagen, dass in den nächsten Wochen und Monaten eine Ausschreibung kommt", betonte Tom Bender, DFL-Geschäftsführer für Marketing und Kommunikation. Struve ergänzte: "Ich weiß nicht genau, wann die Ausschreibung kommt. Doch ich denke, dass es vor Weihnachten passiert."

Vereine brauchen Planungssicherheit

Stagnation oder gar Ratlosigkeit wollte sich die DFL nicht vorwerfen lassen. Noch sei genügend Zeit, ehe die Klubs über die Einnahmen aus den TV-Verträgen Bescheid wissen müssten. "Am 15. März nächsten Jahres beginnt das Lizenzierungsverfahren. Bis dahin müssen die Vereine wissen, wie viel Geld sie bekommen", sagte Bender. Peter Peters, 1. Vize-Präsident des Fußball-Ligaverbandes, wies den Vorwurf der Ratlosigkeit vehement zurück und gab dem Kartellamt die Verantwortung für die Situation: "Es ist nicht die Schuld der DFL. Signifikante Rahmenbedingungen wurden spontan anders gesetzt. Deshalb kann ich nicht verstehen, dass auf die DFL eingeprügelt wird."

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Premiere drängt auf zeitnahe Entscheidung

Dem Pay-TV-Sender Premiere hingegen läuft die Zeit davon. Wegen der Ungewissheit seien Abonnenten verstimmt, viele Partner-Agenturen hätten ihre Werbe-Etats fürs kommende Jahr schon vergeben. "Wir akzeptieren jedes Modell der Liga, nur muss es jetzt allmählich kommen", sagte Carsten Schmidt, Vorstand bei Premiere.

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