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EM 2012  

Polen und die Ukraine bleiben Gastgeber

26.09.2008, 16:34 Uhr | sid, dpa

Das Stadion in Kiew ist als Ort für das EM-Finale 2012 vorgesehen. (Foto: imago)Das Stadion in Kiew ist als Ort für das EM-Finale 2012 vorgesehen. (Foto: imago) Trotz massiver Probleme bei der Vorbereitung hat das Exekutiv-Komitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) Polen und der Ukraine nicht die Ausrichtung der Europameisterschaft 2012 entzogen. Doch der Entzug der EM-Ausrichterrolle ist nicht vom Tisch. Auf die Frage, ob den Ländern immer noch die Aberkennung der EM-Gastgeberrolle drohe, sagte UEFA-Präsident Michel Platini unmissverständlich: "Ja".

Zudem behält sich die UEFA vor, die Anzahl der Austragungsorte von derzeit acht auf sechs zu reduzieren. Das könne auch dazu führen, dass eine unterschiedliche Anzahl von Stadien in den beiden Ländern genutzt werde.

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Lange Diskussion im Exekutivkomitee

"Es wäre natürlich einfacher gewesen, nach Deutschland oder Spanien zu gehen. Aber nun steht es zu 99 Prozent fest. Es braucht Geduld, aber wir sind voller Vorfreude", sagte Platini am Freitag nach der mehrstündigen Sitzung des Exekutivkomitees. Mehrfach musste die für die Mittagsstunde geplante Pressekonferenz verschoben werden. Offenbar bestand im Sitzungssaal unter den Funktionären, unter ihnen auch der Deutsche Gerhard Mayer-Vorfelder großer Gesprächs- und Klärungsbedarf.

Platini mahnt Infrastruktur an

"Die Fertigstellung der Stadien in Kiew und Warschau ist weiterhin ein essenzielles Element des ganzen Projektes. Ohne Kiew oder ohne Warschau wird kein Turnier austragen. Wir werden Stadien haben, wundervolle Stadien sogar. Aber uns wurden Hotels und Flughäfen versprochen, doch es gibt keine Flughäfen. Uns wurden Straßen versprochen, die Regierungen in Kiew und Warschau müssen dafür sorgen", sagte Platini. Der UEFA-Boss hatte im Juli die beiden Länder bereist, im vergangenen Monat hatte der Verband dann weitere Inspektoren entsandt, die einen kritischen Report vorlegten.

Ukrainischer Verbandspräsident erleichtert

"Ich bin sehr glücklich über die Entscheidung, das bedeutet: Wir können unsere Vorbereitung fortsetzen", sagte der ukrainische Verbands-Präsident Grigorij Surkis der Nachrichten-Agentur Reuters. "Uns wurde erklärt, dass wir unsere Anstrengungen bezüglich unserer Infrastruktur verstärken müssen, aber die Fortschritte haben die UEFA zum jetzigen Zeitpunkt zufriedengestellt."

Polen wollen keinen neuen Partner

Auch Polens Fußball-Verbandspräsident Michal Listkiewicz verließ als angeschlagener Sieger das Tagungshotel. Doch einen Ausschluss des noch schwächeren Partners Ukraine hätte auch er nicht gutgeheißen. "Wenn man 75 Minuten zusammengespielt hat, wechselt man nicht den Partner. Es sei denn, einer wird ausgewechselt." Polens Gastgeberrolle sei nie gefährdet gewesen, sagte Verbandssprecher Zbigniew Kozminski. "Wir sehen uns bestätigt, dass die Vorbereitungen in Polen nach Plan verlaufen."

Berlin und Leipzig als Ersatzorte im Gespräch

Vor allem am Stand der Vorbereitung in der Ukraine hatte es heftige Kritik gegeben. Die UEFA entschied sich dennoch dazu, den EM-Gastgebern eine weitere Chance einzuräumen. Im Vorfeld der Sitzung waren deshalb auch Berlin und Leipzig im Falle eines Entzugs der EM-Gastgeberrolle der Ukraine als Alternativen gehandelt worden. Franz Beckenbauer schloss allerdings erneut aus, dass deutsche Städte einspringen könnten. "Nein, das ist kein Thema gewesen", sagte der Kaiser. Dennoch dürfte dieses Thema erst aus der Gerüchteküche verschwinden, wenn die EM-Stadien in Osteuropa spielbereit sind.

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Finale in Kiew

EM-Spielorte für die Endrunde in knapp vier Jahren sind die vier polnischen Städte Breslau, Posen, Danzig und Warschau sowie die vier ukrainischen Spielstätten Lemberg, Donezk, Dnjpropetrowsk und Kiew. Nach bisherigen Planungen war für das Eröffnungsspiel Warschau vorgesehen, das Finale soll in Kiew ausgetragen werden.

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