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Sponsoring: DFB und DFL gegen Kartellamt

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DFB  

Drei "Elefanten" im Ring: DFB und DFL gegen Kartellamt

04.10.2008, 16:40 Uhr | dpa

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger (Foto: imago)DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger (Foto: imago) Dem DFB stoßen die Durchsuchungen seiner Räumlichkeiten im Februar 2008 noch immer höchst sauer auf. "Wir haben vom ersten Tag an gesagt, dass wir das Vorgehen des Bundeskartellamtes für skandalös und unbegründet halten und alle rechtlichen Schritte prüfen werden", machte Mediendirektor Harald Stenger noch einmal den Standpunkt des DFB deutlich.

Zuletzt hatte schon DFB-Präsident Theo Zwanziger - von Haus aus Rechtsanwalt - betont, "dass ich mir das, was geschehen ist, in einem Rechtsstaat nicht hätte vorstellen können". Rund sieben Monate nach den Durchsuchungen in den Geschäftsstellen des DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) ist der DFB nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" weiterhin entschlossen, juristisch gegen das Bundeskartellamt vorzugehen.

Voreiliges Verfahren

Der Verband wirft den Wettbewerbshütern vor, das Verfahren wegen des Verdachts angeblicher unerlaubter Absprachen zwischen DFB und DFL bei der Gewinnung von Sponsoren voreilig eingeleitet zu haben. Das Bundeskartellamt hatte dem DFB am 13. August offiziell die Einstellung des Ordnungswidrigkeitsverfahrens mitgeteilt.

Beratungen sollen Beschlüsse folgen

"Es ist richtig, dass wir weiterhin juristische Schritte ernsthaft prüfen. Das Thema steht bei der nächsten Präsidiumssitzung am 17. Oktober auf der Tagesordnung", sagte Stenger auf Anfrage. Am 1. Oktober hatte die DFB-Spitze einschließlich Zwanziger, die Verbandsjuristen und eigens hinzu gezogene Rechtsanwälte den Fall ausführlich erörtert und waren zu dem Ergebnis gekommen, dem Präsidium Maßnahmen gegen das Kartellamt vorzuschlagen. Ergebnis dieses Treffens war laut "SZ", dem Präsidium Maßnahmen gegen die Wettbewerbshüter vorzuschlagen.

Schadensersatzklage möglich

"Notfalls gehen wir bis zum Bundesverfassungsgericht", heißt es laut "SZ" aus Verbandskreisen: "Wir wollen wissen, was unsere Grundrechte wert sind." Die Beschwerde soll nur der erste Schritt sein. Hat der DFB hier Erfolg, könnte eine Schadensersatzklage folgen. Das Kartellamt soll dann dem DFB zumindest die Anwaltskosten ersetzen. In einem dritten Schritt könnte der Antrag folgen, dass die örtlich zuständige Staatsanwaltschaft gegen die Verantwortlichen beim Kartellamt ermitteln soll.

Alleine auf einen Artikel der "Sport-Bild" gestützt

Die Grundlage für die Durchsuchung sei viel zu dünn gewesen, glaubt man beim DFB. Das Kartellamt habe allein einen Bericht in der "Sport-Bild" vom April 2007 über Kooperationen zwischen DFB und Bundesliga beim Sponsoring zum Anlass genommen, völlig überzogen gegen den Verband und die Liga vorzugehen.

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