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3. Liga: Randale bei Carl-Zeiss Jena - Union gewinnt in Bremen

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3. Liga - 10. Spieltag  

Randale beim Ost-Derby - Union gewinnt in Bremen

12.02.2010, 21:52 Uhr | t-online.de, sid

Von Ausschreitungen ist die Partie in Jena überschattet worden. (Foto: imago)Von Ausschreitungen ist die Partie in Jena überschattet worden. (Foto: imago) Kurz vor dem Abbruch stand das traditionsreiche Ost-Duell in der 3. Liga zwischen Carl Zeiss Jena und Dynamo Dresden. Wenige Minuten vor Schluss musste Schiedsrichter Lutz Wagner die Partie, die 0:0 endete, für zehn Minuten unterbrechen. Acht Personen, darunter vier Polizisten wurden verletzt, die Polizisten ganz leicht. Sieben Randalierer vorläufig festgenommen.

Der 1. FC Union Berlin rückte unterdessen durch ein 2:1(0:0) bei der zweiten Mannschaft von Werder Bremen auf Platz zwei vor.

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Böller und Rauchbomben

Weil die Partie in Jena unterbrochen wurde, wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) aktiv. "Die Vorfälle halten wir für so gravierend, dass wir sofort Ermittlungen aufgenommen haben", sagte der für Rechtsfragen zuständige DFB-Vizepräsident Rainer Koch. Die Online-Ausgabe der Sächsischen Zeitung berichtet, dass die Stimmung überkochte, als Schiedsrichter Wagner in der 86. Minute einen Elfmeter für Jena pfiff. Salvatore Amirante verschoss den Elfer. Daraufhin sprangen 15 Jenaer Fans über den Zaun der Haupttribüne und wollten zum Dynamo-Fanblock laufen.

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Polizei geht gegen Jena-Fans vor

Sie konnten nur durch massiven Polizeieinsatz aufgehalten werden. Die Dynamo-Fans warfen Feuerwerkskörper, zündeten Jena-Schals und Fahnen an. Schiedsrichter Wagner schickte beide Mannschaften vorübergehend in den Kabinengang. "Ich habe nur den Rauch gesehen, dann sollten wir in die Kabine", sagte Dynamo-Trainer Ruud Kaiser. "Das hat mit Fußball nichts zu tun", so sein holländischer Kollege René van Eck.

Videomaterial wird ausgewertet

"Wir werten das Videomaterial aus und ich gehe davon aus, dass noch eine ganze Reihe von Straftaten festgestellt wird" sagte Jenas Polizei-Sprecher Matthias Haupt. Die Video-Auswertung soll im Laufe der Woche abgeschlossen werden. Bereits bei der Ankunft am Bahnhof Jena-Paradies hatten Dresdner Anhänger die Polizei gezielt mit Flaschen beworfen und Pyrotechnik gezündet. Während des Spiels öffnete sich zunächst nach zwei Minuten das Tor des Gästefanblocks wegen zwei gebrochener Schrauben.

Union mit starkem Lauf

Im anderen Sonntagsspiel landete Union den dritten Sieg in Folge, zudem blieben die Hauptstädter das neunte Spiel in Serie ohne Niederlage. Vor 1100 Zuschauern brachten Nico Patschinski (54. ) und Karim Benyamina (60.) die Gäste in Führung. Werders Anschlusstreffer durch den eingewechselten Pascal Testroet (71.) kam zu spät.

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