Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > 3. Liga >

Carl Zeiss Jena: Ziegner wegen rassistischer Beleidigung gesperrt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

FC Carl Zeiss Jena  

"Schwarze Sau" - Ermittlungen wegen Rassismus

12.02.2010, 22:52 Uhr | sid

Torsten Ziegner sieht Rot. (Foto: imago)Torsten Ziegner sieht Rot. (Foto: imago) Bei Drittligist FC Carl Zeiss Jena kehrt derzeit keine Ruhe ein. Die Staatsschutzabteilung der Braunschweiger Polizei hat gegen Mittelfeldspieler Torsten Ziegner ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei geht es nach Polizei-Angaben um den Verdacht der rassistischen Beleidigung. Die Ermittlungen seien aufgrund von entsprechenden Medienberichten eingeleitet worden.

Ziegner war im Punktspiel zwischen Braunschweig und Jena in der 86. Spielminute von Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen) des Feldes verwiesen worden, nachdem er seinen Gegenspieler Kingsley Onuegbu nach Zeugenaussagen als "schwarze Sau" beschimpft hatte.

Böller-Attacke in Jena Geisterspiel droht
Randale Geldstrafen für Dresden und Jena
Aktuell Ergebnisse und Tabelle der 3. Liga

Fünf Spiele Sperre für Ziegner

Ziegner ist bereits vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer Sperre von fünf Punktspielen belegt worden. Darüber hinaus ist der 29-Jährige bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Pflichtspiele seines Vereins gesperrt. "Es tut mir leid, dass mir diese Unbeherrschtheit passiert ist", erklärte Ziegner in einer Mitteilung des Vereins: "Ich möchte nochmals versichern, dass es überhaupt nicht meiner Natur entspricht, fremdenfeindlich oder gar rassistisch zu sein." Der 30 Jahre alte Ex-Kapitän der Thüringer hatte die Rote Karte am Samstag im Spiel bei Eintracht Braunschweig in der 87. Minute von Schiedsrichter Peter Gagelmann erhalten. Ziegner hatte sich bereits nach der Partie beim Nigerianer Onuegbu entschuldigt.

Sonntagsspiele Kickers halten Anschluss
Samstagsspiele Union Spitze - Erfurt bleibt dran
Freitagsspiel Wuppertal beendet die Krise

Verletzter Ordner will Strafanzeige stellen

Wegen des Böllerwurfes vom Samstag laufen noch die Ermittlungen. Der DFB forderte neben den Thüringern auch die Gastgeber sowie den verletzten Jenaer Ordner Matthias Schau zu einer schriftlichen Aussage auf. Laut einer Pressemitteilung von Jena wird der 45-jährige Schau, der nach dem Böllerwurf aus dem Gästefanblock ein Knalltrauma erlitten hatte, Strafanzeige wegen Körperverletzung stellen. Vereinspräsident Peter Schreiber erklärte: "Wir werden mit Hilfe der Fans und dem vorhandenen Bildmaterial alles versuchen, um den Wirrkopf ausfindig zu machen, und ihn dann in Regress zu nehmen." Dem früheren Europacupfinalisten droht ein Geisterspiel oder eine Platzsperre.

Überblick News aus der 3. Liga

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Shopping
Macht den Kaffeemoment zur besten Zeit des Tages

Siemens Kaffeevollautomat der EQ Serie: Erfahren Sie vollendeten Kaffeegenuss. von OTTO

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal