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3. Liga: Geldstrafe, aber kein Geisterspiel für Carl Zeiss Jena

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FC Carl Zeiss Jena  

Geldstrafe, aber kein Geisterspiel für Jena

12.02.2010, 22:53 Uhr | t-online.de, sid

Rauchbomben im Jenaer Fanblock (Foto: imago)Rauchbomben im Jenaer Fanblock (Foto: imago) Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena muss sein Heimspiel am 15. November gegen den SC Paderborn unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit vor maximal 3000 Zuschauern austragen und zudem 4000 Euro Geldstrafe zahlen. Mit dieser Strafe ahndete das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Vorkommnisse bei den Jenaer Drittliga-Spielen am 25. Oktober dieses Jahres bei Eintracht Braunschweig und am 1. November 2008 zuhause gegen den VfR Aalen.

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Jena hat das Urteil akzeptiert

Der Zweitliga-Absteiger kommt somit ohne die befürchtete Platzsperre davon. Der Klub hat bereits dem Urteil zugestimmt, somit ist es rechtskräftig. Der DFB reagierte mit seinem Urteil auf Vorfälle beim Punktspiel in Braunschweig, wo durch Böller aus dem Jenaer Fanblock ein Ordner verletzt wurde sowie beim jüngsten Heimspiel gegen den VfR Aalen. Dort musste Schiedsrichter Deniz Aytekin von Ordnern in seine Kabine begleitet werden, nachdem er kurz vor dem Spielende einen Foulelfmeter für die Gäste verhängt hatte. Für das Heimspiel gegen Paderborn lässt der DFB nur maximal 2500 Jenaer Zuschauer zu. Zudem erhält der Gast ein Kontingent von 500 Tickets zugeteilt.

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Schaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro

Der FC Carl Zeiss Jena stoppte daraufhin den bereits angelaufenen Kartenvorverkauf. Insgesamt müssen die Thüringer einen finanziellen Schaden von knapp 50.000 Euro durch entgangene Eintrittsgelder, Verluste beim Catering und das Strafgeld einkalkulieren. Nach Vorfällen beim Ostderby mit Dynamo Dresden war Carl Zeiss Jena zuvor vom DFB bereits mit einer Geldstrafe von 12.000 Euro belegt worden.

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"Einige Wirrköpfe beschädigen das Gesamtbild"

In der Urteilsbegründung wies der DFB darauf hin, "dass besonders strafmildernd berücksichtigt wurde, dass Spieler und Verantwortliche des FC Carl Zeiss Jena unmittelbar nach den Vorkommnissen und auch im Verlaufe der Spielbegegnungen deeskalierend und beruhigend auf die Jenaer Zuschauer einwirkten." Jenas Präsident Peter Schreiber forderte mehr Courage von den Vereinsanhängern ein: "Wir dürfen nicht zulassen, dass einige Wirrköpfe das Gesamtbild der Jenaer Fans beschädigen."

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