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Zwanziger will Amateure entschädigen

01.12.2008, 09:48 Uhr | t-online.de, dpa

DFB-Präsident Theo Zwanziger (Foto: imago)DFB-Präsident Theo Zwanziger (Foto: imago) Die neue Spieltagsaufteilung der Profiligen ab der Saison 2009/2010 bereitet vielen Amateurklubs Sorgen. Die Vereine haben Angst, dass durch die neuen Anstoßzeiten viele Fans lieber Profifussball im TV konsumieren als sich ihre Spiele anzuschauen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) denkt deshalb über Kompensationszahlungen an die Vereine nach, die durch die geänderten Anstoßzeiten der 1. und 2. Bundesliga im Zuge des neuen TV-Vertrages finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.

"Wird der Nachweis zweifelsfrei erbracht, sind für betroffene Vereine Ausgleichssysteme denkbar", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger der "Welt am Sonntag".

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Neue Anstoßzeiten ab nächster Saison

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hatte kürzlich den ab der Saison 2009/2010 gültigen neuen TV-Vertrag vorgestellt. Der bis 2013 laufende Kontrakt sichert den 36 Vereinen der 1. und 2. Bundesliga durchschnittlich 412 Millionen Euro pro Spielzeit (bisher rund 405 Millionen Euro) zu. Allerdings wurden dafür die Spieltage zerstückelt: Neu sind am Samstag zwei Zweitliga-Spiele um 13.00 Uhr und eine Erstliga-Partie um 18.30 Uhr. Am Sonntag werden drei Begegnungen der 2. Bundesliga um 13.30 Uhr angepfiffen, die 1. Bundesliga schließt ihren Spieltag mit Spielen um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr.

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Zwanziger hat Verständnis für die Amateure

Vor allem die frühe Live-Berichterstattung am Sonntag sorgt laut "Welt am Sonntag" für Unmut bei den Amateurvereinen. In dieser Zeit finden etliche Begegnungen in den unteren Spielklassen statt. Die Klubs befürchten zurückgehende Zuschauereinnahmen. "Ich kann die Kritik am Sonntagsspiel um 15.30 Uhr nachvollziehen", sagte DFB-Chef Theo Zwanziger. "Für das Miteinander zwischen Spitzen- und Breitensport muss man aber Verständnis für die andere Seite haben."

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Vereine müssen Einbußen nachweisen

Zwanziger wolle deshalb im Verband die Möglichkeit von Ausgleichszahlungen erörtern. Sollte ein Verein nachweisen, dass die Zuschauerzahlen durch die TV-Konkurrenz sinken, könne der DFB helfen.

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