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Amateurfußball: DFB sucht den Dialog

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DFB/Amateure  

DFB: Dialog, aber keine Ausgleichszahlungen

13.02.2009, 12:55 Uhr | t-online.de, dpa

Noch rollt der Ball, aber Amateurklubs in Westfalen fürchten bereits um ihre Existenz. (Foto: imago)Noch rollt der Ball, aber Amateurklubs in Westfalen fürchten bereits um ihre Existenz. (Foto: imago) Nachdem einige Amateurvereine mit Streik drohen, sucht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nun den Dialog. "Wir haben zu zwei Kreiskonferenzen im März und April in Frankfurt und Hannover eingeladen. Wir nehmen die Basis ernst und wollen die Vereine anhören", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

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Kampf um den Sonntagnachmittag

Aus Protest gegen die neuen Bundesliga-Anstoßzeiten mit einem Spiel am Sonntag um 15.30 Uhr wollen Klubs in Gelsenkirchen und Umgebung den Rückrundenstart boykottieren. "Es geht uns nur darum, dass uns – den blutigsten Amateuren auf der untersten Ebene – wenigstens die paar Stunden am Sonntag bleiben. Sonst gehen wir kaputt", sagte Reiner Grundmann, der 1. Vorsitzende des SC Schaffrath gegenüber t-online.de.

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Niersbach schließt Ausgleichszahlungen aus

Im Gegensatz zu Verbandspräsident Theo Zwanziger kann sich Niersbach jedoch keine Ausgleichszahlungen für die Amateurklubs vorstellen: "Wo will man da anfangen?" Zwanziger hatte diese Idee ins Spiel gebracht, wenn den Amateurvereinen durch das Spiel am Sonntagnachmittag finanzielle Nachteile entstehen. Allerdings sind es nicht allein finanzielle Sorgen, die die kleinen Klubs umtreiben. In Schaffrath beispielsweise haben viele Spieler eine Dauerkarte für Schalke 04: "Wer weiß, ob wir überhaupt eine Mannschaft zusammenbekommen würden", malt Rainer Grundmann ein düsteres Szenario, falls es zu einer zeitlichen Überschneidung mit einem Schalker Heimspiel kommt.

Verweis auf England

Bundesweit ist ein Streik derzeit keine Thema. Niersbach geht davon aus, dass von den insgesamt 330 Fußball-Kreisen in Deutschland 20 bei der Diskussion mitmischen. Diese sollen überzeugt werden: "Wir suchen den Dialog mit den betroffenen Vereinen, um deutlich zu machen, dass es keine andere Alternative gibt." Der DFB-Generalsekretär verwies darauf, dass die unterklassigen Klubs in anderen Ländern bei der Termingestaltung teilweise überhaupt nicht berücksichtigt werden: "In der englischen Premier League wird nicht mal ein Blick auf die Amateure riskiert."

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