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Amateurfußball: Jetzt wollen auch Wiesbadener Kreisligisten streiken

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Amateurfussball  

Jetzt wollen auch Wiesbadener Kreisligisten streiken

19.02.2009, 14:42 Uhr | sid, dpa

Auch in Wiesbaden soll am 1. März der Ball ruhen. (Foto: imago)Auch in Wiesbaden soll am 1. März der Ball ruhen. (Foto: imago) Auch Amateurfußballer in Wiesbaden werden sich möglicherweise dem Boykott des Spieltags am 28. Februar und 1. März von Vereinen aus Westfalen anschließen. Sie wollen damit ebenfalls gegen das künftige Bundesliga-Sonntagspiel um 15.30 Uhr protestieren.

"Es war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat", begründete der Wiesbadener Kreisfußballwart Dieter Elsenbast im "Wiesbadener Kurier" seine Empfehlung an die Klubs, an diesem Spieltag den Ball ruhen zu lassen.

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Gemeinsame Aktion geplant

"Wir können uns wirklich nicht alles bieten lassen", sagte Elsenbast, der mit dem Hessischen Fußball-Verband (HFV) Kontakt aufgenommen hat. Wen dieser zustimme, "werden wir alle Spiele ausfallen lassen und uns eine gemeinsame Aktion überlegen".

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Boykott-Idee kommt aus dem Pott

Entstanden war die Idee in Nordrhein-Westfalen, wo mehrere kleine Vereine in den Kreisen Gelsenkirchen und Unna/Hamm zum Streik aufgerufen haben. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat inzwischen die Kreisvorsitzenden aufgefordert, den Spieltag aller Kreisligisten in den jeweiligen Staffeln abzusetzen und neu zu terminieren. "Damit wollen wir andere Vereine vor einem Boykott und vor Wettbewerbsverzerrung schützen", sagte FLVW-Direktor Carsten Jaksch-Nink.

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Zwanzigers Lösungsvorschlag nicht umsetzbar

Die Amateur-Klubs, für die der Sonntagnachmittag traditionell reserviert war, befürchten Zuschauerschwund und Einnahmerückgänge. DFB-Präsident Theo Zwanziger sucht nun den Dialog mit den Amateurvereinen. Zugleich hat er für den Fall finanzieller Einbußen Ausgleichszahlungen für betroffene Vereine in Aussicht gestellt. Dagegen hat sich jedoch DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach und vor allem DFL-Boss Reinhard Rauball ausgesprochen.

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Rauball schlägt Benefizspiele vor

Unter der Voraussetzung, "dass es zu keinem Boykott" der Amateurklubs kommt, will Rauball die Bundesligisten unterdessen dazu auffordern, Benefizspiele zugunsten der darbenden Kreisligisten zu veranstalten.

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