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Owomoyela und der DFB kämpfen gegen die NPD

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Rassismus  

Owomoyela und der DFB kämpfen gegen die NPD

23.03.2009, 10:38 Uhr | dpa

Ex-Nationalspieler Patrick Owomoyela im Jahr 2005 (Foto: imago)Ex-Nationalspieler Patrick Owomoyela im Jahr 2005 (Foto: imago) Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Ex-Nationalspieler Patrick Owomoyela kämpfen am Dienstag vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten gegen "rassistische Kampagnen" der NPD.

Der Dachverband und der damalige Profi von Werder Bremen (heute Borussia Dortmund) hatten 2006 Strafantrag und Strafanzeige gestellt, weil die NPD auf der Titelseite eines von ihr herausgegebenen Weltmeisterschafts-Planers ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft mit dem Schriftzug "Weiß. Nicht nur eine Trikot- Farbe! Für eine echte NATIONAL-Mannschaft!" abgebildet hatte.

Anstoßzeiten Amateure wehren sich weiter

Stein des Anstoßes: Der WM-Planer aus dem Jahr 2006. (Foto: NPD)Stein des Anstoßes: Der WM-Planer aus dem Jahr 2006. (Foto: NPD)

Owomoyela als Nebenkläger

Das Trikot war mit der Nummer 25 versehen, der damaligen Rückennummer von Owomoyela im erweiterten WM-Kader. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Volksverhetzung und anderer Delikte erhoben. Owomoyela tritt mit Unterstützung des DFB als Nebenkläger gegen die NPD auf. In der Hauptverhandlung müssen sich der Vorsitzende der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), Udo Voigt, und zwei weitere NPD-Funktionäre verantworten. Ein zweiter Verhandlungstag ist nach DFB-Angaben für den 7. April 2009 angesetzt.

Einstweilige Verfügung gegen NPD

Der DFB und Owomoyela hatten damals eine einstweilige Verfügung erwirkt, die der NPD die Gestaltung des Covers in dieser Form untersagte. Die Richter stellten fest, dass die Titelseite des WM-Planers den Spieler in besonderem Maße herabwürdige und eine rassistische Darstellungsweise sei. Die gegen diese einstweiligen Verfügungen eingelegten Widersprüche der NPD wurden später durch Urteile des Landesgerichts Berlin zurückgewiesen.

Zweite Version ebenfalls beschlagnahmt

Danach hatte der DFB eine einstweilige Verfügung gegen die Neugestaltung des WM-Planers der NPD erwirkt. Die zweite Version zeigte eine Nationalmannschaft bei der nur noch ein Spieler eine weiße Hautfarbe hatte. Die anderen wurden in den Farben Rot, Gelb, Schwarz und Braun dargestellt. Der gestellte Strafantrag führte darüber hinaus zu einer Durchsuchung der NPD-Geschäftsräume und der Beschlagnahmung des neuen WM-Planers durch die Staatsanwaltschaft.

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