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3. Liga: Stromstreit in Regensburg beendet

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3. Liga  

Stromstreit in Regensburg beendet

12.02.2010, 22:53 Uhr | dpa

Das Stromproblem in Regensburg ist gelöst. (Foto: dpa)Das Stromproblem in Regensburg ist gelöst. (Foto: dpa) Nach der Beilegung des spektakulären Stromstreits steht der Heimpartie des Drittligisten Jahn Regensburg am Samstag gegen Wacker Burghausen nichts mehr im Wege. Der wegen ausstehender Zahlungen abgeschaltete Strom fließe angesichts einer gütlichen Einigung wieder, teilte die Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG (REWAG) mit.

Der Traditionsckub habe zugesichert, die ausstehenden Forderungen bis kommenden Dienstag zu begleichen. Am Mittwoch hatte die REWAG die Stromlieferung an den Drittligisten eingestellt und das gesamte Stadion damit lahmgelegt.

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Energieversorger: "Ausstehende Zahlungen macht Schritt notwendig"

"Wir wollten weder dem SSV Jahn als Traditionsverein noch dem Sport eins auswischen", erklärte REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. "Aber das in den vergangenen Jahren an den Tag gelegte Verhalten der Jahn-Führung und die immer wieder ausstehenden Zahlungen machten diesen Schritt zum Schutz unserer gesamten Kundschaft notwendig."

Knapp dreihundert Mahnungen

Am Mittwoch hatte das Unternehmen seinen aufsehenerregenden Schritt damit begründet, dass der Verein bereits seit mehreren Jahren regelmäßig seinen Zahlungen "nicht fristgemäß und nur sehr schleppend" nachgekommen sei. So seien seit 2005 knapp 300 Mahnungen verschickt worden, 48 Mal sei eine Stromsperrung angekündigt worden.

"Irgendwann kann ich nur den Kopf schütteln"

Kritik am Verhalten des Vereins hatte auch der Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger (CSU) geübt. "Meine Geduld mit dem SSV Jahn ist zwar grenzenlos, aber irgendwann kann auch ich nur noch den Kopf schütteln", erklärte der Politiker. Nun konnten sich die Beteiligten unter Einbindung Schaidingers einigen.

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