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Amateurfußball: 20 Demonstranten protestieren gegen Sonntagsspiele

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20 Demonstranten protestieren gegen Sonntagsspiele

24.04.2009, 16:54 Uhr | sid

Ein Viertel der gesamten Demonstranten auf einem Bild. (Foto: ddp) Aus der angekündigten Groß-Demo wurde ein Sturm im Wasserglas. Nur rund 20 Demonstranten versammelten sich in Düsseldorf, um am Rande des Außerordentlichen Bundestages des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen die Einführung des neuen Sonntagspiels in der Bundesliga um 15.30 Uhr ab der kommenden Saison zu protestieren.

"Erfreut bin ich über diese Resonanz nicht", erklärte Reiner Grundmann, der Vorsitzende des Gelsenkirchener Kreisligisten SC Schaffrath und einer der Initiatoren der Protestbewegung, der sich inzwischen deutschlandweit Vereine und Interessengemeinschaften angeschlossen haben. "Vielleicht müssen wir unsere Aktivitäten besser bündeln", sagte Grundmann.

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Schicke T-Shirts

Die wenigen Vertreter seiner Initiative waren in roten T-Shirts mit der Aufschrift "Bundesliga 15.30 Uhr - NEIN" gekleidet und hatten diverse Plakate dabei, auf denen die Argumente aus Sicht der Amateure aufgezeigt wurden. Grundmann und seine Mitstreiter fordern, dass es vor 17.30 Uhr am Sonntag keine Bundesligaspiele geben darf, da sie Einnahmeverluste durch den zu erwartenden Zuschauerschwund bei den kleinen Klubs befürchten.

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Proteste im Vorfeld

In Düsseldorf wurde auf dem Bundestag der neue Grundlagenvertrag mit dem Ligaverband den Delegierten vorgestellt und diskutiert. Die definitive Entscheidung über den Grundlagenvertrag, in dem auch der neue Spielplan mit dem 15.30-Uhr-Spiel am Sonntag verankert ist, trifft jedoch das DFB-Präsidium. Um gegen die Neugestaltung des Bundesligaspielplans zu protestieren, hatten bereits am 1. März etwa 800 Vertreter von Amateurfußballklubs in Gelsenkirchen demonstriert. Vorher war sogar ein Streik des ersten Spieltags in den Fußballkreisen Gelsenkirchen sowie Unna/Hamm in Erwägung gezogen worden.

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Aktionen sollen fortgesetzt werden

Der zuständige Fußball- und Leichtathletik Verband Westfalen (FLVW) hatte daraufhin den kompletten Spieltag abgesagt. In Gelsenkirchen, Lippstadt und Rietberg haben sich Interessengemeinschaften gebildet, in Unna wurde der Verein zur Förderung des Amateurfußballs Unna/Hamm e.V. gegründet. Außerdem laufen bereits weitere Aktionen wie 'www.unsersonntag.de'. Trotz der geringen Resonanz in Düsseldorf kündigte Grundmann an, dass die Proteste auch künftig fortgesetzt werden.

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