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Fussball  

Kahn sieht seine Zukunft in Asien

02.06.2009, 14:10 Uhr | sid

Oliver Kahn befindet sich seit letztem Sommer im Ruhestand. (Foto: imago)Oliver Kahn befindet sich seit letztem Sommer im Ruhestand. (Foto: imago) Oliver Kahn ist momentan in seiner Funktion als ZDF-Experte mit der deutschen Nationalelf in Asien unterwegs. Wenn es nach dem ehemaligen Nationaltorwart geht, verbringt er seine berufliche Zukunft in den kommenden Monaten und Jahren ebenfalls in Asien.

Nach den Länderspielen reist der ehemalige Torwart vom FC Bayern München, der erst im vergangenen Sommer seine Torwarthandschuhe an den Nagel gehängt hatte, zurück nach China, wo er sich bereits seit einigen Wochen aufhält. Dort produziert der seit der WM 2002 in Asien sehr populäre Titan die letzten Staffeln seiner TV-Show "Never give up - the Kahn principle".

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Kahn will expandieren

"Das ist eine Unterhaltungsshow, in der die Torhüter im Mittelpunkt stehen", sagte Kahn. Am 17. Juni wird die erste von insgesamt zehn Folgen ausgestrahlt. "Wir hoffen, dass wir mit diesem Format Erfolg haben und die Serie auch auf andere Länder übertragen können. Ich denke da an Japan, Korea oder auch Indonesien, wo man mich ganz gut kennt."

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Dem langjährigen Bayern-Schlussmann gefällt es in Asien: "Mir geht es sehr gut. Je länger man in Asien lebt, umso mehr versteht man die Kultur und die Mentalität der Menschen. Das ist alles sehr faszinierend." Derzeit könne er sich nicht vorstellen kann, eine berufliche Herausforderung bei einem Bundesligisten anzunehmen. "Ich hatte kurz mit Schalke geflirtet und dann aber eingesehen, dass dies mit meinen anderen beruflichen Aktivitäten nicht zu vereinbaren ist. Deshalb musste ich für mich eine Entscheidung treffen, mit der ich sehr glücklich bin. Ich glaube nicht, dass mich in den nächsten Jahren ein Managerjob in der Bundesliga reizt", so Kahn.

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Werbung in eigener Sache

Auf der Asien-Reise hat Kahn die Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Shanghai und Dubai noch tatkräftig unterstützt, so ganz nebenbei aber auch für sich selbst die Werbetrommel gerührt. "Ich glaube, dass wir mit unserer Show ein Millionenpublikum erreichen, denn es geht bei uns nicht nur um Torleute, sondern man lernt etwas fürs Leben. Es geht um Durchsetzungsvermögen, Mut und Verantwortung", sagte der dreimalige Welttorhüter. Vor allem die Arbeit mit seinen Kandidaten bereite ihm viel Freude. "Ich habe sehr viel mit jungen Spielern zu tun. Sie haben eine erstaunliche Mentalität, denn sie wollen alles wissen und saugen alles in sich auf", sagte er über die Nachwuchskeeper, von denen sich der Gewinner über ein mehrmonatiges Torwarttraining in Deutschland freuen darf.

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"Der deutsche Fußball muss hier regelmäßig präsent sein"

Es sei "phantastisch, wenn man mitbekommt, wie die jungen Spieler erst zurückhaltend sind und nach und nach immer mehr Selbstvertrauen entwickeln", sagte Kahn, "sie lernen, dass man sich im Leben Ziele setzen kann." Dies gelte vor allem für einen Jungen aus Tibet, dessen Vater gewollt habe, dass sein Sohn Torwart wird, um so sehr viel über das Leben zu lernen. Kahn versteht es, sich selbst in Asien glänzend zu vermarkten. Ob dies dem DFB und der DFL durch den knapp zehntägigen Aufenthalt in China und den VAE ebenfalls gelingt, bezweifelt er aber. "In Deutschland reden alle von einem interessanten Markt. Aber wenn man diesen Markt erobern will, reicht es nicht, wenn Bayern München oder die Nationalmannschaft hier einmal im Jahr ein Spiel macht. Der deutsche Fußball müsste hier regelmäßig präsent sein", sagte der 86-malige Nationalspieler und fügte hinzu: "So einfach, wie sich das einige Leute vorstellen, funktioniert das nicht."

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Ähnlich kritisch beurteilt Kahn auch seinen Ex-Klub Bayern München, zu dem der Kontakt nach und nach abebbt. "Da kann ich einiges nicht mehr nachvollziehen", sagte der Ehrenspielführer der Bayern, der vor allem den Umgang der Bayern mit seinem vermeintlichen Nachfolger Michael Rensing und das Werben um Schalke-Torwart Manuel Neuer negativ beurteilt. Kahn: "Hier geht es für mich um einen Grundsatz, um eine Philosophie. Es geht darum, entweder auf einen erfahrenen Torhüter oder auf ein Talent zu setzen. Und ein Talent haben die Bayern auch mit Michael Rensing. Ich erkenne nicht den großen Unterschied zwischen Rensing und Neuer."

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