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U-21-EM: Deutschland freut sich auf das Spiel gegen England

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Deutschland freut sich auf das Spiel gegen England

22.06.2009, 23:52 Uhr | dpa

Will mit der deutschen U 21 den Titel gewinnen: Bremens Mesut Özil (Foto: imago)Will mit der deutschen U 21 den Titel gewinnen: Bremens Mesut Özil (Foto: imago) Die Freude auf den großen Klassiker und die Chance auf den ersten Halbfinaleinzug seit 27 Jahren will sich DFB-Trainer Horst Hrubesch auch durch den Kompetenzstreit hinter den Kulissen nicht verderben lassen.

Vor dem letzten Gruppenspiel bei der U 21-EM gegen England im schwedischen Halmstad (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) hat der Juniorencoach seine Ziele klar formuliert. "Wir sind hier um den Titel zu gewinnen. Mich belastet das nicht", sagte Hrubesch, nach dem in den Tagen zuvor Meinungsverschiedenheiten zwischen Sportdirektor Matthias Sammer, Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Präsident Theo Zwanziger um die Zuständigkeit für die U 21 die Schlagzeilen beherrscht hatten.

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Erfolg gegen England bedeutet den Gruppensieg

"Diese Dinge betreffen die Mannschaft nicht. Wir sind fokussiert auf die Partie gegen England", sagte Hrubesch. Denn schon mit einem Remis kann die deutsche Elf in die Runde der letzten vier Teams einziehen und sich die Chance auf den ersten Titelgewinn in der Geschichte aufrechterhalten. Ein Erfolg würde den Gruppensieg bedeuten, sogar eine knappe Niederlage könnte reichen. Wenn im zweiten Spiel Spanien gegen Finnland insgesamt vier Treffer auf Deutschland aufholt, kann die DFB-Elf aber auch noch ausscheiden.

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Aogo: "Das ist etwas ganz Großes"

Daran verschwendet niemand einen Gedanken. "Wir werden unsere Strategie nicht ändern. Wir wollen das Spiel gewinnen", forderte Trainer Hrubesch. Auch die Spieler gehen von einem Erfolg aus. "Wir haben bislang eine sehr erfolgreiche Vorrunde gespielt und freuen uns auf den Klassiker gegen England. Das ist für unseren Jahrgang etwas ganz Großes", sagte Defensivspieler Dennis Aogo. Dass die bereits qualifizierten Engländer mit angezogener Handbremse spielen, wird nicht erwartet. "Wir bereiten uns auf ihre Stärken vor und wenn wir alles umsetzen können, dann bin ich überzeugt, dass wir sie schlagen werden, egal, wie sie auflaufen", sagte Kapitän Sami Khedira.

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Hrubesch vermisst den Rhythmus

Nach dem holprigen Start beim 0:0 gegen Spanien und der schwachen ersten Halbzeit beim 2:0-Erfolg gegen Finnland fordert Hrubesch von seinen jungen Spielern, gegen England endlich mal von der ersten Minute an die Leistung abzurufen. "Wir sind bislang noch nicht so richtig in den Rhythmus gekommen. Aber klar ist auch, dass man bei einem solchen Turnier nicht fünf Partien super spielt. Wir haben unser schlechtes Spiel weg", befand der Coach.

Sieben Spieler mit Gelb vorbelastet

Personell wird der Trainer wohl umstellen. Patrick Ebert hat sich mit seinem couragierten Auftritt in der zweiten Halbzeit gegen Finnland für einen Einsatz von Beginn an empfohlen, musste aber das Training am Sonntag wegen eines Schlages auf den Beckenkamm vorsichtshalber abbrechen. Möglicherweise erhält Änis Ben-Hatira auf der linken Seite für Marko Marin eine Einsatzchance von Beginn an. "Dann muss ich eben Gas geben, wenn ich reinkomme", sagte Marin, der bislang nicht seine beste Leistung zeigte und möglicherweise wegen seines noch nicht geklärten Transfers zu Werder Bremen beeinflusst ist. Zudem sind Ebert, Marin, Khedira, Mesut Özil, Ashkan Dejagah, Andreas Beck und Marcel Schmelzer mit einer Gelben Karte vorbelastet.

Deutschland will offene Rechnung begleichen

Gegen die Engländer hat die DFB-Elf zudem noch eine Rechnung aus den Qualifikationsspielen zur EM 2007 offen. Damals schied das Team nach zwei Niederlagen in den Playoffs (0:1, 0:2) aus und verpasste die Endrunde. Doppel-Torschütze für England war im Rückspiel in Leverkusen Theo Walcott von Arsenal London, der auch diesmal wieder dabei sein wird.

Die voraussichtliche Aufstellung:

Neuer (Schalke 04) - Beck (1899 Hoffenheim), Jerome Boateng (Hamburger SV), Höwedes (Schalke 04), Schmelzer (Borussia Dortmund) - Khedira (VfB Stuttgart), Aogo (Hamburger SV) - Castro (Bayer Leverkusen), Ben-Hatira (MSV Duisburg) - Dejagah (VfL Wolfsburg), Özil (Werder Bremen)

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