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Oberliga: Hasstiraden bei erstem Spiel von RB Leipzig

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Hasstiraden bei erstem Spiel von RB Leipzig

10.08.2009, 15:14 Uhr | sid

Randale beim ersten Saisonspiel von RB Leipzig (Foto: imago)Randale beim ersten Saisonspiel von RB Leipzig (Foto: imago) Der Start in die Fußball-Oberliga-Saison mit dem neugegründeten Team RB Leipzig ist von Krawallen überschattet worden. Beim ersten Punktspiel des Klubs bei der Reserve von Carl Zeiss Jena (1:1) gab es laut eines Berichts der "Leipziger Volkszeitung" sogar Handgreiflichkeiten gegen die Leipziger Spieler. Diese sollen zudem von Chaoten bespuckt und auf das Übelste beschimpft worden sein ("Wir erschießen euch").

Das als Auftaktmatch geplante Duell zwischen Erzgebirge Aue II und dem 1. FC Lok Leipzig konnte erst gar nicht stattfinden, weil unbekannte Täter den Rasen im Erzgebirgsstadion mit Chemikalien zerstört hatten.

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Polizei muss die Mannschaft schützen

Nach dem Spiel, das auf einem Nebenplatz ausgetragen wurde, flüchtete das RB-Team um den früheren Nationalspieler Ingo Hertzsch ungeduscht in den Mannschaftsbus. Dieser wurde dann von der Polizei mit Blaulicht begleitet und in Sicherheit gebracht. "Wir hatten eine Spielaufsicht vor Ort, warten nach den telefonischen Informationen nun auf den schriftlichen Bericht. Wir werden dann entsprechende Maßnahmen einleiten", sagte Holger Fuchs, Geschäftsführer des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV).

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Leipziger üben Kritik an Sicherheitsvorkehrungen

"Wir müssen unsere Spieler schützen, haben bei der Sicherheitsberatung dringend darum gebeten, im Stadion zu spielen", sagte RB-Präsident Andreas Sadlo: "Man hat uns nicht ernst genommen, hat Ausschreitungen fast schon mutwillig in Kauf genommen." Die Kritik an der Austragung auf einem Nebenplatz wies Fuchs allerdings zurück: "Das Feld ist für die Oberliga abgenommen". Es habe keine Erkenntnisse im Vorfeld gegeben, dass die Jenaer Zweite hätte umziehen müssen.

Krawalle schon vor dem Spiel

Schon vor dem Anpfiff in Jena war es zu unschönen Vorkommnissen gekommen. Der Mannschaftsbus der Gäste wurde mit Flaschen beworfen, die Ordnungskräfte mussten eingreifen. Rund 50 Carl-Zeiss-Ultras wollten die Einfahrt des Mannschaftsbusses aufs Stadiongelände mit einer Sitzblockade verhindern. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, um die Blockade aufzulösen.

Red Bull will sich nicht zurückziehen

Ein Ausstiegsszenario von Geldgeber Red Bull soll es trotz der Anfeindungen nicht geben: "Wir werden uns diesen Gewalttätigen nicht beugen, werden uns wehren, haben keine Angst", so Sadlo. In Jena seien 50 Personen auf Randale aus gewesen, die aus ihrer Absicht kein Geheimnis gemacht hätten. "Uns ist klar, dass einige mit dem Projekt RB Leipzig ein Problem haben, wir stellen uns jeder sachlichen Kritik", sagte Sadlo: "Das, was in Jena passierte, ist absolut inakzeptabel."

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