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Vereinsideale kosten Union Berlin zehn Millionen Euro

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Vereinsideale kosten Union Berlin zehn Millionen Euro

26.08.2009, 13:21 Uhr | Spiegel Online, sid

Union Berlin trennt sich von seinem Hauptsponsor. (Foto: imago)Union Berlin trennt sich von seinem Hauptsponsor. (Foto: imago) Union Berlin hat sich von seinem Sponsor International Sport Promotion (ISP) getrennt. Grund dafür ist die Stasi-Vergangenheit des ehemaligen ISP-Aufsichtsratschefs Jürgen Czilinsky. Während diese Entscheidung für die Moral und gegen das Geld bei den Fans auf Zustimmung und Beifall stößt, ist die finanzielle Lage nun mehr als bedrohlich.

Nach der Kündigung des Vertrages mit dem dubiosen Hauptsponsor fehlen dem Verein in der laufenden Saison zwei Millionen Euro. Union fiel von der Spitze der Geldrangliste ans Tabellenende.

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Ideale mehr wert als Geld

Schon beim Testspiel gegen den den FC Bayern ist der ehemalige Sponsor nicht mehr auf der Brust zu sehen, stattdessen solle dort ein Spruch stehen, der noch geheim gehalten wird. Auslöser der Kündigung waren Enthüllungen im "Spiegel", dass Czinlinsky ein ehemaliger Stasi-Spitzel sei. Dies hatte am Wochenende zum Fanaufstand geführt. Die Eisernen, die in der DDR das Gegenstück zum Stasi-Klub BFC Dynamo waren, fühlten ihre Ideale verraten.

DFL kündigt Überprüfung an

Zwei Millionen Euro sollte Union jährlich von der ISP erhalten. Über fünf Jahre wären so zehn Millionen zusammengekommen. Dieses Geld fehlt nun, weshalb die Deutsche Fußball Liga (DFL) den Fall prüft. "Wir müssen uns jetzt mal anschauen, welche finanziellen Folgen die Kündigung hat. Wir waren mit Union in ständigem Kontakt, weil der Hauptsponsor in der Darstellung seines Geschäftsfeldes Fragen aufgeworfen hat", sagte Christian Müller, DFL-Geschäftsführer Finanzen und Lizenzierung, der "Berliner Morgenpost".

Kein Einfluss auf die aktuelle Saison

Die Lizenz scheint vorerst aber nicht in Gefahr. Union geht davon aus, dass der laufende Spielbetrieb von der erfolgten Kündigung des Vertrages nicht betroffen ist, "weil die im Lizenzierungsverfahren eingereichte Etatplanung den ISP-Vertrag nicht beinhaltete". Eine Million Euro soll der Klub bereits von ISP erhalten haben. Ob das Geld zurückgezahlt werden muss, ist derzeit unklar. Klar scheint hingegen aber, dass der 12,2 Millionen-Etat nach unten korrigiert werden muss.

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