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3. Liga: Verkehrte Welt in Wiesbaden

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Verkehrte Welt in Wiesbaden

17.03.2010, 14:27 Uhr

Trainer Hans-Werner Moser kann's nicht fassen: seine Wehener kommen einfach nicht auf Touren (Foto: imago)Wenn am Dienstagabend der SV Wehen-Wiesbaden auf den SV Sandhausen trifft (Anstoß 19 Uhr), dann geschieht dies unter umgekehrten Vorzeichen. Denn der als Mitfavorit gehandelte Zweitliga-Absteiger rangiert mit gerade einmal einem Sieg und drei Punkten aus sechs Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. "So viele Tore können wir gar nicht schießen, wie wir selbst hinten verursachen. Darüber ärgere ich mich kaputt", so Wehens Trainer Hans-Werner Moser nach der jüngsten 0:2-Heimniederlage gegen Jahn Regensburg. Vor dem Duell mit Sandhausen will er daher versuchen, "die fehlenden Prozente aus den Spielern herauszuquetschen". Die Gäste reisen allerdings mit der breiten Brust eines Tabellenführers an. 14 Punkte hat das Überraschungsteam von Trainer Gerd Dais auf dem Konto, stellt dabei mit 15 Treffern den besten Angriff der Liga und ist immer noch ungeschlagen. Dennoch schätzt man beim SVS die heutige Aufgabe realistisch ein: "Man kann Wehen nicht nach dem aktuellen Tabellenstand beurteilen", so Dais. Die Punkte möchte er nach Möglichkeit trotzdem gern mitnehmen.

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Erfurt in Topform
Richtig gut drauf war zuletzt auch Rot-Weiß Erfurt. Die Thüringer setzten nach mäßigem Start in den Ost-Derbys zwei dicke Ausrufzeichen. Erst gewann RWE 3:0 in Jena, eine Woche später wurde Dresden mit 4:1 geputzt. Heute müssen die Thüringer zum Aufsteiger 1. FC Heidenheim (18 Uhr), der sich ebenfalls gefangen hat und punktgleich mit Erfurt im Tabellenmittelfeld steht. "Heidenheim hat eine aggressive Mannschaft, die kämpferisch und sehr bissig in den Zweikämpfen ist", warnt Coach Rainer Hörgl. Trainerkollege Frank Schmidt gibt das Kompliment zurück: "Erfurt kann ganz oben mitmischen. Das Mittelfeld schätze ich sehr stark ein und die Offensivabteilung sowieso. Schließlich haben sie in den beiden letzten Spielen sieben Tore erzielt." Kurz vor Wechselschluss hat RWE zudem noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und den 29-jährigen Linksverteidiger Dennis Hillebrand verpflichtet, der zuletzt beim FSV Frankfurt unter Vertrag stand.

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Aue in der Krise
Dagegen läuft es beim Wuppertaler SV und Erzgebirge Aue derzeit überhaupt nicht nach Wunsch. Beide Teams stehen sich am Dienstag ab 18.30 Uhr im Wuppertaler Stadion am Zoo gegenüber. Hier holte der WSV aus bislang drei Heimspielen nur einen Punkt. Gegen Aue soll die Bilanz aufpoliert werden, auch wenn man sich bei den Hausherren keinen Illusionen hingibt und weiß, dass es bis zum Saisonende wohl nur um den Klassenerhalt geht. Anders sieht es beim Gegner aus. Der hat durchaus höhere Ambitionen, doch in den letzten drei Spielen gab es nicht einmal mehr einen eigenen Treffer zu bejubeln: "An unserer Situation gibt es nichts schön zu reden. Wir haben innerhalb von zehn Tagen viel an Boden eingebüßt", so Aues Trainer Rico Schmitt. Viel Raum für weitere Enttäuschungen gibt es im Erzgebirge nicht mehr, sonst droht der Zug nach oben endgültig abzufahren.

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Haching trifft auf Kiel
Nach zwei Siegen in Folge ist die SpVgg Unterhaching in der Spitzengruppe angekommen. Heute gastiert Aufsteiger Holstein Kiel um 19 Uhr bei den Bayern. Von einem Selbstläufer gegen die "Störche" geht Hachings Trainer Ralph Hasenhüttl trotz der jüngsten Erfolge seiner Elf allerdings nicht aus: "Wir müssen uns absolut topp präsentieren, um zu bestehen.“ Die Kieler scheinen nach ihrem Fehlstart inzwischen in der Liga angekommen zu sein. Nach drei Niederlagen zu Beginn holte die Mannschaft von Falko Götz aus den vergangenen drei Partien sieben Punkte. "Wir müssen an die guten Leistungen der vergangenen Spiele anschließen", hofft der Holstein-Trainer daher.

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Reserve-Duell in Stuttgart
In einem weiteren Spiel am Dienstag kommt es ab 19 Uhr zum Duell der Reserveteams vom VfB Stuttgart und Bayern München. Am Mittwoch wird der 7. Spieltag dann mit fünf weiteren Begegnungen fortgesetzt.

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