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Kurioses Spielende nach 75 Minuten

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Kurioses Spielende nach 75 Minuten

23.09.2009, 10:45 Uhr | t-online.de

Schiedsrichter zeigt Gelb-Rot. (Foto: imago)Schiedsrichter zeigt Gelb-Rot. (Foto: imago) Kurioses Ende eines Landesligaspiels. Beim Stande von 1:3 brach der Schiedsrichter das Spiel zwischen dem VfR Warbeyen und dem VfL Tönisberg vorzeitig in der 75. Minute ab. Vorausgegangen waren vier Platzverweise für die Hausherren. Wie "RevierSport" berichtet, bot der Unparteiische Dustin Sikorski, der bei der Partie unter Beobachtung eines Schiedsrichterobmanns stand, dem Warbeyener Trainer Joris Ernst eine Viertelstunde vor dem regulären Ende an, die Partie abzubrechen. Ernst nahm das Angebot an, das Spiel wurde mit 3:1 für Tönisberg gewertet.

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Manipulationsverdacht

Für Christian Nitsch, den Vorsitzenden des VfR Warbeyen, ein skandalöser Vorgang. "Was da abgelaufen ist, das hat nichts mehr mit einer anderen Wahrnehmung zu tun, das ist eindeutig manipulativ", sagte er gegenüber "RevierSport". Auch der Trainer der DJK/VfL Tönisberg schlug in die gleiche Kerbe. "Jeder, der da war, hat gesehen, was los war, da gibt es keine zwei Auslegungsmöglichkeiten. Es gab keinerlei Aggressivität und alle Spieler, unsere, genau wie die Warbeyener, waren absolut fair. Und wenn die schlechte Stimmung nicht von den Teams kommt und es auch auf der Bank ruhig war, bleiben ja nicht mehr so viele Optionen übrig", sagte Michael Kremers.

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Eigenwillige Regelauslegungen

Scheinbar war die nervliche Belastung, unter Beobachtung zu stehen, für den Schiedsrichter zu hoch. Bereits in der ersten Halbzeit überraschte er durch eigenwillige Regelauslegungen, bei einigen strittigen Situationen wurde überhaupt nicht gepfiffen. "Schon in der ersten Halbzeit war die Leistung der Schiedsrichter unter aller Sau", beschwerte sich Nitsch . "Was dann in der zweiten Hälfte passiert ist, das geht über alles Verständnis hinaus. Das hat dann auch nichts mehr mit Auslegungssache zu tun", so Nitsch weiter.

Ohne Worte

Denn nach dem Pausentee änderte der Schiedsrichter seine Marschrichtung, bestrafte Aktionen mit Rot, für die es in der ersten Hälfte noch nicht einmal einen Freistoß gab. Für "Abseits"-Rufe zeigte Sikorski die Gelbe Karte. VfR-Co-Trainer Paul Naß hielt die Geschehnisse auf Video fest. Und auch mit diesem Beweismittel gab es Verwirrung. Nitsch: "Erst wird unser Videobeweis nicht akzeptiert, dann fordert der Beobachter doch den Beweis ein". Und stellte fest: "Die Unparteiischen waren total überfordert mit der Situation." Und Kremers ergänzte: "Dafür fehlen mir die Worte."

Warbeyen legt Einspruch ein

Für den Schiedsrichter und die Beteiligten wird die Partie jedenfalls ein Nachspiel haben. "Wir haben uns jetzt fachanwaltlichen Rat einer Kanzlei aus Dorsten geholt, denn wir wissen einfach auch nicht, was den Verein erwartet", so Nitsch. Zudem hat der VfR Warbeyen gegen das Ergebnis Einspruch eingelegt.

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