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Maulkorb für die FIFA-Schiedsrichter

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Fussball  

Weg mit dem Maulkorb für die FIFA-Schiedsrichter

28.09.2009, 16:47 Uhr | t-online.de

Ein Kommentar von Andreas Leiser

Derby-Fieber in Dortmund: Der Erzrivale Schalke ist zu Gast und es geht heiß her im Revier. In der 25. Minute knallt ein Fernschuss von Luca Barrios an die Unterkante der Latte, der Ball prallt nach unten ab und überschreitet die Torlinie. Nein, doch nicht: Kein Tor. Eine strittige Szene die Schiedsrichter Wolfgang Stark richtig entschied. Nur Stark darf sich zu dieser Entscheidung nicht äußern.

Grund für das Schweigegelöbnis von Stark ist der von der FIFA verhängte "Maulkorb". Das Redeverbot für Unparteiische, die als Kandidat für eine WM-Teilnahme gelten, zeigt den Fußballfans einmal mehr den drastischen Regulierungs-Wahn der FIFA.

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Verhält sich die FIFA richtig oder ist ein "Maulkorb" für Schiedsrichter nicht nötig? Sagen Sie und Ihre Meinung im Kommentarfenster am Ende des Artikels!

Schiedsrichter gehört zum Spiel

Dabei gehört es doch zu einem Fußballspiel dazu, dass sich alle Beteiligten nach einem Spiel auch äußern dürfen. Und hier liegt die Betonung auf alle Beteiligte. Neben Trainer, Spieler, Manager oder Vereinspräsidenten gehört eben auch der Schiedsrichter zu diesen Beteiligten.

Der Unparteiische als Mensch

Der Unparteiische sollte nach dem Spiel seine Entscheidungen rechtfertigen können. Denn entweder kann er die die Fans über Regelauslegungen aufklären, oder gegebenenfalls sich für Fehlentscheidungen entschuldigen. Er zeigt sich in jedem Fall auch einmal von seiner menschlichen Seite. Und das ist nicht verkehrt.

Die Regulierungskommission FIFA

Solche Äußerungen nach dem Spiel machen das Medien-Erlebniss-Fußball zu dem, was die Fans sehen wollen. Es geht hier um Menschen und Emotionen. Ob bei richtigen oder falschen Entscheidungen. Das sollten sich die Herren von der FIFA einmal wieder ins Gedächtnis rufen. Regulierungen hin oder her.


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