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Hooligans: Gewerkschaft der Polizei will "Schwarze Vereinsliste"

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Polizeigewerkschaft: "Problem-Vereine klar benennen"

05.11.2009, 14:09 Uhr | sid, dpa

Die Gewerkschaft der Polizei fordert eine "Schwarze Vereins-Liste" bei Fan-Krawallen. (Foto: dpa)Die Gewerkschaft der Polizei fordert eine "Schwarze Vereins-Liste" bei Fan-Krawallen. (Foto: dpa) Angesichts zunehmender Gewalt bei Fußballspielen fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine "Schwarze Liste" von Vereinen, in deren Umfeld es häufiger zu drastischen Ausschreitungen kommt.

"Die Problem-Vereine müssen klar benannt werden, damit alle Verantwortlichen geeignete Maßnahmen zur Gewalteindämmung diskutieren können. Gleichzeitig sollten diese Vereine damit unter Druck gesetzt werden, selbst aktiver an der Verbesserung ihres Image zu arbeiten. Es kann nicht sein, dass wegen einiger schwarzer Schafe das gesamte Fußballgeschehen diskreditiert wird", sagte GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg.

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Spieler und Vereine gegen Krawallmacher

Freiberg schlug vor, dass bei den kleinsten Zeichen von Gewalt oder dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf den Rängen, Spiele unterbrochen werden und Spieler wie Vereinsführungen sich gegen die Krawallmacher stellen. Wenn dies nicht helfe, müsse das Spiel eben abgebrochen werden und das nächste Spiel ohne Zuschauer stattfinden, betonte Freiberg.

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GdP erwartet finanzielle Hilfestellung

Der GdP-Vorsitzende wies DFB und DFL darauf hin, dass in den unteren Ligen oft das Geld für Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien und für Fanprojekte fehle. "Da erwarten wir einen Beitrag vom DFB und von der DFL, die das Geld haben", sagte der Vorsitzende.

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Randale in Rostock, Brandis und Zwickau

In den vergangenen zwei Wochen war es bei drei Spielen zu Ausschreitungen gekommen. In Brandis bei Leipzig wurden bei einem Überfall von Schlägern drei Personen verletzt. 36 Verletzte gab es bei einem Oberliga-Spiel in Zwickau und 29 verletzte Polizisten waren das Ergebnis von Gewalt in Rostock nach dem Zweitliga-Spiel FC Hansa Rostock gegen FC St. Pauli.

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Geisterspiele wären "falsches Zeichen"

Als "falsches Zeichen" wertet Fußball-Zweitligist FC Hansa Rostock die Überlegungen von DFB-Chef Theo Zwanziger, angesichts der jüngsten Gewalt-Eskalation im deutschen Fußball als letzte Konsequenz Geisterspiele auszutragen. "Das ist der verkehrte Weg, das wäre eine Kapitulation vor einer Minderheit", sagte Hansa-Sprecher Karsten Lehmann. 99 Prozent der Zuschauer hätten sich friedlich verhalten, sie würden durch Spiele vor leeren Rängen bestraft.

Zwanziger: Spiele vor leeren Rängen?

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes hatte Partien vor leeren Rängen nicht mehr ausgeschlossen. "Wenn man spürt, das ist nur mit einer unverhältnismäßigen Zahl von Sicherheitsmaßnahmen überhaupt friedlich zu halten, dann muss man die Frage stellen, ob man dort noch mit Publikum spielen kann", sagte Zwanziger.

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