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Bundesliga: Änderung der 50+1-Regel abgelehnt

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50+1-Regel  

Die 50+1-Regel bleibt

10.11.2009, 17:21 Uhr | dpa

Hannover-96-Präsident Martin Kind ist über seinen gescheiterten Antrag enttäuscht. (Foto: imago)Hannover-96-Präsident Martin Kind ist über seinen gescheiterten Antrag enttäuscht. (Foto: imago) Die 50+1-Regel im deutschen Fußball bleibt. Die Vertreter der Bundesliga-Vereine sprachen sich auf der Mitgliederversammlung in Frankfurt/Main eindeutig für die Beibehaltung aus. Damit stellten sie sich gegen eine Öffnung der Klubs für Investoren. Nach Angaben des Mainzer Managers Christian Heidel sei der Antrag von Hannover 96-Präsident Martin Kind, die 50+1-Regel abzuschaffen, "eindeutig abgelehnt" worden.

Es habe lediglich eine Stimme, vermutlich von Kind selbst, für eine Mehrheitsbeteiligung finanzkräftiger Investoren gegeben.

50+1-Regel Umfrage erwartet Befürwortung

Kind wollte mehr Chancengleichheit erreichen

Kind hätte für seine gewünschte Satzungsänderung eine Zwei-Drittel-Mehrheit benötigt. Doch die Haltung der 36 Erst- und Zweitligaklubs war eindeutig. Auch in Zukunft soll die bestehende 50+1-Regel verhindern, dass Investoren wie zum Beispiel in England mehr als 50 Prozent der Klub-Anteile erwerben können. Kind kämpft schon seit Jahren für eine Modifizierung und erhofft sich von einer Öffnung für externe Geldgeber mehr Chancengleichheit. Seiner Ansicht nach ist die Regelung bei von Großsponsoren unterstützten Klubs wie Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim ohnehin "praktisch außer Kraft gesetzt".

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Auch Kompromiss-Vorschlag abgelehnt

Zweitligist FSV Frankfurt hatte sich im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Sitzung für ein Modell stark gemacht, dass Investoren mehr Einfluss einräumt, eine Vereinsübernahme aber untersagt. Die Hessen wollten bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein beschlussfähiges Konsensmodell entwickeln lassen, das rechtlich fundiert ist. Doch auch diese Variante wurde von den Vereinen abgeschmettert.


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