Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball >

Theo Zwanziger war seit Monaten informiert

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wettskandal  

Theo Zwanziger war seit Monaten informiert

25.11.2009, 11:03 Uhr | dpa, sid

DFB-Präsident Theo Zwanziger will Änderungen im Bereich der Wettanbieter. (Foto: imago)DFB-Präsident Theo Zwanziger will Änderungen im Bereich der Wettanbieter. (Foto: imago) Für DFB-Präsident Theo Zwanziger kamen die Enthüllungen rund um den Wettskandal nicht überraschend. "Ich war als Mitglied des Uefa-Exekutivkomitees inoffiziell schon seit Monaten über die Tatsache informiert, dass es sehr konkrete Ermittlungen und eine enge Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft Bochum und der Uefa gibt", sagte Zwanziger in einem Interview mit der "Sport-Bild".

Versöhnung Basler und Zwanziger räumen Missverständnisse aus
Wettskandal DFB setzt Task Force ein

Weitere Champions-League-Spiele unter Verdacht

Nach Informationen des Sport-Informations-Dienstes sind in den Wettskandal zudem weitere Spiele aus der diesjährigen Qualifikation zur Champions League betroffen. Dabei handelt es sich auch um Spiele, die bislang nicht von der Staatsanwaltschaft in Bochum ins Visier genommen wurden. Die Bochumer Behörde hatte am Freitag bekannt gegeben, dass mindestens drei Partien der Champions League sowie zwölf Spiele aus der neuen Europa League in 2009 unter Verdacht stehen, verschoben worden zu sein.

Harte Strafen gefordert

Im Zuge einer lückenlosen Aufklärung spricht sich Zwanziger für harte Strafen gegen möglicherweise involvierte Schiedsrichter aus: "Sollte ein Schiedsrichter verwickelt sein, kann es für ihn nur eine lebenslange Strafe geben, denn ihm wird man nie mehr vertrauen können." Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte zuletzt berichtet, dass auch ein DFB-Referee in den Betrugsskandal verwickelt sein soll.

Wettskandal Potenza-Boss festgenommen
Wettskandal Zwanziger will durchgreifen

Bei Spielern Schwere der Schuld bemessen

Die Sanktionen für die in den Manipulationsskandal verstrickten Spieler sollen laut Zwanziger an der Schwere der Schuld bemessen werden. "Ein Spieler, der Spielmanipulationen in Zusammenarbeit mit der Wettmafia praktisch als Geschäft betrieben hat, muss natürlich härter bestraft werden als ein Spieler, der einmal 2000 Euro kassiert hat, und dies jetzt glaubwürdig bedauert", sagte der DFB-Präsident.

Zwanziger: "Wettmarkt liberalisieren"

Zwanziger plädiert außerdem für eine Öffnung des Wettmarktes für private Anbieter: "Der Staat muss den Wettmarkt liberalisieren und private Anbieter zulassen, die dann unter strenger staatlicher Kontrolle stehen", sagte Zwanziger. Die Bundesländer haben das Monopol der Oddset-Sportwette bis 2011 in ihrem Staatsvertrag festschreiben lassen. Demnach ist Oddset in Deutschland neben Pferdewetten die einzige legale Sportwette. Im Dezember steht das Monopol wegen einer anberaumten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes allerdings auf der Kippe.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal