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Wettskandal: Einbruch beim Regionalligisten SC Verl - Ulm entlässt Spieler

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Einbruch beim SC Verl - Ulm entlässt drei Spieler

27.11.2009, 15:07 Uhr | sid

SC-Präsident Peter Mankartz (li.) im Gespräch mit dem Einsatzleiter der Polizei. (Foto: imago)SC-Präsident Peter Mankartz (li.) im Gespräch mit dem Einsatzleiter der Polizei. (Foto: imago) Der Regionalligist SC Verl kommt nicht zur Ruhe: Während der suspendierte Kapitän Patrick Neumann im Zuge des größten Betrugsskandals im europäischen Fußball eine Aussage bei der Staatsanwaltschaft Bochum angekündigt hat, wurde in der Nacht zum Donnerstag in die Geschäftsstelle eingebrochen. "Die Unterlagen in meinem Büro sind wild durchwühlt worden", sagte der seit Tagen nur noch als Krisenmanager tätige Vereinsboss Peter Mankartz.

Gestohlen wurde ein Würfeltresor und eine kleine Papierschredder-Maschine. Ein Angler fand den aufgebrochenen Tresor mit Vereinsunterlagen an einem nahe gelegenen See. Ob Dokumente fehlen, konnte der Klub bislang noch nicht sagen. Dass der Vorfall im Zusammenhang mit den möglicherweise verschobenen Spielen der Verler in der vergangenen Saison und den vorerst suspendierten Profis Patrick Neumann und Tim Hagedorn steht, kann sich Mankartz noch nicht wirklich vorstellen: "Das glaube ich nicht, ausschließen kann ich es aber auch nicht." Am Donnerstag hatte Verl-Kapitän Patrick Neumann eine Aussage bei den Behörden angekündigt. "Er wird gegenüber den Bochumer Ermittlern alles sagen, was er weiß", sagte sein Anwalt Lutz Klose gegenüber dem "Westfalen-Blatt". Neumann war am Dienstag wie Teamkollege Hagedorn vom Klub suspendiert worden.

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Ulm entlässt drei Spieler

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung hat es im Zuge des Wettskandals bereits am Donnerstag Hausdurchsuchungen bei drei Spielern des Süd-Regionalligisten SSV Ulm gegeben. Das bestätigte der Vorstand des Viertligisten. Der Verein hat den drei Spielern offenbar bereits gekündigt. Namen wurden noch nicht bekannt. Bereits am vergangenen Wochenende hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" veröffentlicht, dass in Deutschland offenbar der frühere Bundesligist SSV Ulm verstärkt ins Visier der Ermittler geraten ist.

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Spieler haben Unschuldserklärung unterschrieben

So sollen vier Regionalligaspiele des SSV Ulm aus der Endphase der vergangenen Saison unter Manipulationsverdacht stehen. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass die Ermittler offenbar auch das Testspiel der Ulmer gegen Fenerbahce Istanbul (0:5) am 14. Juli 2009 unter die Lupe genommen haben. Die Ulmer hatten ihre Spieler anschließend Unschuldserklärungen unterschreiben lassen.

Unruhe auch in Düsseldorf

Der Manipulationsskandal hat auch Traditionsklub Fortuna Düsseldorf aufgeschreckt. Allerdings ist Fortuna-Präsident Peter Frymuth überzeugt, dass die unter Betrugsverdacht geratenen U23-Spieler Maximilian Schulze-Niehues und Ben Abelski nichts mit dem Wettskandal zu tun haben. "Wir haben die Angelegenheit zügig aufgearbeitet. Von unserer Seite gibt es keinen Grund, an der Unschuld unserer Spieler zu zweifeln. Wir haben mit ihnen die Sachlage erörtert und dann auch gleich die Öffentlichkeit informiert. Selbstverständlich werden wir eng mit der Staatsanwaltschaft kooperieren", sagte Frymuth.

Drei verdächtige Spiele mit Düsseldorfer Beteiligung

Fortuna-II-Kapitän Abelski und Schulze-Niehues waren am Donnerstagfrüh um 7.30 Uhr von Kriminalbeamten ins Polizeipräsidium Düsseldorf gebracht und dort vernommen worden. Nach Angaben der "Bild-Zeitung" soll die Polizei durch Telefonüberwachungen eines Freundes von Abelski auf drei verdächtige Spiele mit Düsseldorfer Beteiligung gestoßen sein.

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Abelski: "Ich weiß nicht, was die von mir wollten"

Zudem steht eine Partie aus der Vorsaison im Fokus, als Fortunas Zweite noch in der NRW-Liga spielte. Am 3. Mai hatten die Düsseldorfer beim Bonner SC 1:4 verloren. "Ich weiß nicht, was die von mir wollten. Ich habe mir trotzdem einen Anwalt genommen", sagte Abelski.

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