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Wettskandal: Marcel Schuon sagt bei Staatsanwaltschaft aus

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Wettskandal  

Sandhausen kündigt Marcel Schuon

30.11.2009, 11:31 Uhr | dpa

Wettskandal: Schuon sagt bei Staatsanwaltschaft ausHat nach Angaben seines Anwalts bei der Staatsanwaltschaft Bochum ausgesagt: Marcel Schuon. (Foto: imago) Sein Geständnis im Wettskandal hat den Drittliga-Fußballer Marcel Schuon vom SV Sandhausen den Job gekostet. "Nachdem er ausgesagt hat, dass er an dem Skandal beteiligt ist, haben wir Marcel Schuon gekündigt", sagte Tobias Gebert und bestätigte damit eine Information von "Spiegel online".

"Der SV Sandhausen hat noch nie einen Skandal gehabt, wir weisen diesen Skandal von uns. Wir haben nichts damit zu tun, und wir wollen nichts damit zu tun haben. Manipulation hat bei uns und im gesamten Sport nichts zu suchen", sagte Gebert.

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Schuon sagt vor Staatsanwaltschaft aus

Abwehrspieler Schuon hatte in einer Aussage bei der Staatsanwaltschaft Bochum eingeräumt, gegen den Erlass früherer Wettschulden eine Manipulationsabsprache getroffen zu haben. Jedoch sei es letztendlich nicht zu einer Manipulation gekommen. Der 24-Jährige hatte in der vergangenen Saison für den VfL Osnabrück gespielt - zwei Spiele des niedersächsischen Zweitliga-Absteigers sollen von den staatsanwaltlichen Ermittlungen betroffen sein. Angeblich wurden die Auswärtsspiele beim FC Augsburg (0:3) am 17. April 2009 und beim 1. FC Nürnberg (0:2) am 13. Mai manipuliert. Schuon hatte in Augsburg 90 Minuten durchgespielt, in Nürnberg wurde er in der 75. Minute eingewechselt

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"Glaub' bloß nicht, dass wir das Geld nicht kriegen"

Der Anwalt des Spielers hat inzwischen erklärt, sein Mandant habe in seiner Aussage auch den Auftraggeber genannt. Laut "Spiegel" habe Schuon nach dem Spiel in Augsburg versucht, seinem Auftraggeber klarzumachen, dass er nicht manipulieren "könne und wolle". Daraufhin habe dieser den Druck auf Schuon mit folgenden Worten erhöht: "Glaub' bloß nicht, dass wir das Geld nicht kriegen."

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