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Wettskandal: Spieler des FC Gütersloh ist Geschäftsführer im Wettbüro

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Wettskandal  

Spieler arbeitet im Wettbüro

03.12.2009, 09:36 Uhr | dpa

Ein Spieler des FC Gütersloh ist Geschäftsführer in einem Wettbüro. (Foto: imago)Ein Spieler des FC Gütersloh ist Geschäftsführer in einem Wettbüro. (Foto: imago) Nach der Aussage des suspendierten Kapitäns Patrick Neumann vom SC Verl im Wettskandal hat Sechstligist FC Gütersloh einen Spieler freigestellt. "Er ist Geschäftsführer in einem Bielefelder Wettbüro. Es besteht der Verdacht, dass er in Kontakt mit dem Spieler gewesen ist, der in Verl die Manipulation gestanden hat", sagte der Gütersloher Präsident Udo Böning.

Neumann hatte zuvor nach Angaben seines Anwalts zugegeben, 500 Euro für manipulierte Spiele angenommen zu haben.

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Mehrere Tage nicht mehr beim Training

Nach Angaben von Böning soll das Bielefelder Wettbüro einem Mann aus Lippstadt gehört haben, der seit mehr als einer Woche in Zusammenhang mit den unter Manipulationsverdacht stehenden Spielen von Sechstligist Verl in Untersuchungshaft sitzt. Der jetzt freigestellte Spieler war seit mehreren Tagen nicht mehr zum Training erschienen und hatte sich von einem fremden Handy mit Textmeldungen entschuldigt, die Böning "nur bedingt plausibel" erscheinen. "Bis das alles geklärt ist, wird der Spieler nicht mehr am Training und an Spielen teilnehmen", sagte der FC-Präsident.

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Gespräch mit Verein geplatzt

Der Spieler ließ sich für ein geplantes Gespräch mit der Vereinsführung kurzfristig entschuldigen. "Wir werden ihn morgen anhören. Wir haben uns aber weiterhin nicht von ihm getrennt", betonte Böning.

Manipulationsverdacht beim FC Gütersloh

Laut dem FC-Präsidenten sollen auch Partien der Gütersloher unter Manipulationsverdacht stehen. "Auf einer Liste der Staatsanwaltschaft sollen zwei Spiele stehen, auf die höhere Wetten platziert worden sind", sagte er. Nach seinen Informationen handelt es sich dabei um die Oberligapartie gegen Westfalia Herne (1:1) im Dezember 2007 und ein Freundschaftsspiel gegen Arminia Bielefeld (0:4) im August. Im Ostwestfalenduell sei laut Böning auf eine Gütersloher Niederlage mit vier Toren Unterschied gewettet worden. "Wir sehen uns nicht in der Lage ein Spiel gegen einen Zweitligisten so zu verschieben, dass wir genau dieses Ergebnis erzielen", sagte Böning.

Spieler sollen Wettunterlassung unterschreiben

Als Konsequenz sollen alle FC-Spieler ein Schriftstück des Klubs unterschreiben, "dass sie keine weiteren Sportwetten mehr abschließen", kündigte der Präsident an.

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