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EM 2012: UEFA gibt Ukraine grünes Licht

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EM 2012  

Ukraine darf EM ausrichten

11.12.2009, 16:29 Uhr | sid

UEFA gibt Ukraine grünes Licht für die EM 2012Julia Timoschenko, Premierministerin der Ukraine, und Alexander Jaroslawski, Sponsor des neuen Kharkov-Stadions, freuen sich über die Zusage der UEFA (Foto: imago) Die Ukraine hat von der UEFA grünes Licht für die Austragung der Europameisterschaft 2012 erhalten. Wie der Europaverband mitteilte, werden die Hauptstadt Kiew, Donezk, Lemberg und Charkow endgültig Austragungsorte sein.

In Kiew wird zudem am 1. Juli 2012 das Finale ausgetragen.

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Premierministerin freut sich

"Heute hat die Ukraine gewonnen, und die Menschen in der Ukraine haben gewonnen", sagte die ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko im Fernsehen. Auch der ukrainische Staatspräsident Viktor Juschenko reagierte erleichtert und sprach von einem "großen Sieg".

Eröffnungsspiel in Warschau, Finale in Kiew

Vorausgegangen war eine Sitzung der UEFA in Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira. "Ich bin hocherfreut, dass wir nach den außerordentlichen Anstrengungen und Opfern der ukrainischen Regierung für das Turnier mit vier Austragungsorten in der Ukraine und Polen grünes Licht geben können", sagte UEFA-Präsident Michel Platini. Co-Gastgeber der nächsten Europameisterschaft ist Polen. Dort bekamen Breslau, Posen, Danzig und Warschau, wo am 9. Juni das Eröffnungsspiel stattfinden wird, wie erwartet den Zuschlag als Spielstätten.

Zwischenzeitlich große Zweifel

Während die Polen bei den abschließenden Beratungen am Freitag kein großes Thema mehr waren, wurde über das Gastgeberland Ukraine noch ausführlich diskutiert. Denn zwischenzeitlich hatte es große Zweifel gegeben, ob die Ukraine überhaupt in der Lage sein würde, Gastgeber bei der EURO 2012 zu sein. Die UEFA hatte der Ukraine wegen Problemen mit der Infrastruktur und den Finanzen sogar mit dem Entzug der Gastgeberrolle gedroht und eine letzte Frist bis zum 30. November gesetzt, um die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen. Als möglicher Ersatz waren sogar die deutschen WM-Städte Berlin und Leipzig im Gespräch.

Platini: "Wussten, dass es schwierig wird"

Das Finale in Kiew war zudem bis zuletzt wegen mangelnder Unterbringungsmöglichkeiten gefährdet. Die UEFA hatte zuvor allenfalls ein Halbfinale in der Millionen-Metropole am Dnepr für möglich gehalten. Am Ende hätten aber sowohl die Ukraine als auch Polen alle UEFA-Bedingungen erfüllt, wie Platini mitteilte. "Wir wussten, dass es ein schwieriges Unterfangen wird, da viele Investitionen in die Infrastruktur, vor allem in die Stadien und die Bereiche Verkehr und Hotels nötig waren. Polen und die Ukraine haben aber trotz der weltweiten wirtschaftlichen Krise, die sie hart getroffen getan hat, alle Kriterien erfüllt", sagte der UEFA-Boss.

Vergabe nach Osteuropa war "strategischer Plan"

Nach Angaben des Franzosen habe sich der Europaverband vor drei Jahren für Polen und die Ukraine entschieden, da "man das Flagschiff der europäischen Wettbewerbe mal nach Osteuropa vergeben wollte". Dies sei nicht aus einer Laune heraus geschehen, sondern ein "strategischer Plan" gewesen. Der frühere französische Nationalspieler fügte hinzu, dass der aktuelle Planungsstand der beiden Gastgeberländer "sehr beruhigend" sei. Bezogen auf die Ukraine sagte Platini: "Der Bericht ist sehr beeindruckend, auch wenn noch nicht alles fertig und abgeschlossen ist. Die Entscheidung wurde deshalb vom Exekutivkomitee einstimmig gefasst."

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