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Afrika Cup: Samuel Eto'o träumt von afrikanischem WM-Finale

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Africa Cup  

Eto'o: "Kamerun gehört zu den Favoriten"

07.01.2010, 11:35 Uhr | dpa

Samuel Eto'o (2. v. re.) will mit dem Nationalteam Kameruns Erfolge feiern. (Foto: imago)Samuel Eto'o (2. v. re.) will mit dem Nationalteam Kameruns Erfolge feiern. (Foto: imago) Der Kapitän von Kameruns Fußball-Nationalelf, Samuel Eto'o, traut seinem Team den Sieg beim Afrika Cup zu. "Kamerun zählt sicherlich zu den Favoriten, und ich denke, wir können es schaffen. Wir dürfen aber nicht den Fehler machen, andere Nationen zu unterschätzen", sagte der Stürmer von Inter Mailand in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zu seinen Erwartungen für das am Wochenende beginnende Turnier in Angola.

Die Qualität des Fußballs in Afrika habe in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, befand Eto'o. "Es gibt keine Kleinen mehr."

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"Bin zuerst Afrikaner, dann Kameruner"

Der Afrika Cup sei zudem eine gute Möglichkeit, sich auf die Weltmeisterschaft im Sommer in Südafrika vorzubereiten. "Der Sieger des Afrika Cups ist sicherlich auch einer der Favoriten in Südafrika", glaubt Eto'o, der auf ein Finale mit afrikanischer Beteiligung bei der ersten WM auf dem schwarzen Kontinent hofft. "Ich bin zuerst Afrikaner, dann Kameruner. Sollte es Kamerun nicht schaffen, hoffe ich, dass auf jeden Fall ein afrikanisches Team im Finale steht."

Ein Fan-Trikot für afrikanische WM-Teilnehmer

Samuel Eto'o unterschreibt auf einem Puma Fantrikot. Foto: dpa)Samuel Eto'o unterschreibt auf einem Puma Fantrikot. Foto: dpa) Für ihn als Afrikaner sei die erste WM-Endrunde auf afrikanischem Boden etwas ganz Besonderes, sagte Eto'o. "Es ist ein Privileg für mich, dabei sein zu dürfen." Die WM biete den afrikanischen Völkern die Chance zusammenzurücken. "Der Fußball mobilisiert die Menschen und bringt sie zusammen", sagte Eto'o. Er stellte in Nairobi den "African Unity Kit" des Sportartikelherstellers Puma vor, mit dem alle afrikanischen WM-Teilnehmer mit einem gemeinsamen Fan-Trikot unterstützt werden sollen.

Puma-Chef: Europa kann von Afrika lernen

Die Gewinne aus dem Verkauf dieser Fan-Kleidung sollen in den Artenschutz in Afrika fließen. Dazu vereinbarten das Unternehmen und das UN-Umweltprogramm UNEP eine Partnerschaft. Puma-Vorstandschef Jochen Zeitz setzt dabei nicht nur auf einheimische Käufer. "Bei jeder WM sind es die afrikanischen Mannschaften, die neben dem jeweiligen Heimatteam besonders große Fan-Sympathien genießen", sagte er. Seiner Ansicht nach kann auch Europa vom Fußball in Afrika lernen: "Da ist diese Leidenschaft für den Sport und die Freude am Fußball - und auch eine gewisse Gelassenheit. Die Afrikaner zeigen, dass sie Spaß am Spiel haben, selbst wenn sie nicht gewinnen."

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