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Africa Cup: Togos Nationalteam beschossen

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Africa Cup  

Bewaffneter Angriff auf Togos Mannschaftsbus

08.01.2010, 19:44 Uhr | dpa

Die Nationalmannschaft Togos. (Foto: dpa)Die Nationalmannschaft Togos. (Foto: dpa) Zwei Tage vor dem Start des Africa Cups (10. bis 31. Januar) ist das togolesische Nationalteam bei einer Grenzkontrolle in einen schwerwiegenden Zwischenfall geraten. Der Bus mit Spielern und Verantwortlichen, darunter der bei Bayer Leverkusen unter Vertrag stehende Ergänzungsspieler Assimiou Toure, geriet an der Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Afrika-Cup-Gastgeber Angola unter Maschinengewehrfeuer.

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Kugeln töten Busfahrer

Ein Sprecher des togolesischen Sportministeriums sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass der angolanische Busfahrer getötet worden sei. Der französische TV-Sender Infosport berichtete, dass mehrere togolesische Fußballer verletzt worden seien, einige davon schwer. Der togolesische Nationalspieler Thomas Dossevi sagte: "Wir hatten gerade die Grenze überquert, nachdem wir die Formalitäten hinter uns gebracht hatten. Alles war gut, wir waren von Polizei umringt. Dann brach Maschinengewehrfeuer aus. Jeder ist unter den Sitz gekrochen. Die Polizei feuerte zurück. Es war ein Schock. Ich habe mich gefühlt, als ob Krieg ausgebrochen ist. Als wir den Bus verlassen haben, haben wir uns alle gefragt: Was ist hier eigentlich gerade passiert?", sagte der 30-jährige Stürmer des französischen Zweitligisten FC Nantes Infosports.

Verletzte Spieler kommen aus Europa

Der Sprecher aus dem togolesischen Ministerium sprach gegenüber Reuters von insgesamt vier Verletzten, zwei Spielern und zwei Ärzten. Bei den verletzten Spielern soll es sich laut Dossevi um Torhüter Kodjovi Obidale vom französischen Amateurklub GSI Pontivy und Verteidiger Serge Akakpo vom rumänischen Klub Vaslui handeln.

Tatort im Kampfgebiet von Rebellen

Der Grenzübergang liegt an der Öl-reichen nordangolanischen Provinz Cabinda, in der Rebellen für Unabhängigkeit kämpfen. Togos Auftaktspiel in der Gruppe B beim Afrika Cup ist für Montag gegen den deutschen WM-Gruppengegner Ghana angesetzt.

Kein Kontakt zu Bayer-Spieler Toure

Wie es Assimiou Toure geht, war nicht bekannt. Die Verantwortlichen von Bayer Leverkusen versuchten zunächst vergeblich, Informationen aus erster Hand zu bekommen. "Wir haben versucht, Kontakt herzustellen, was uns bis jetzt nicht gelungen ist", sagte Bayers Pressesprecher Dirk Mesch.

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