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Togos Fußballer reisen ab

11.01.2010, 08:29 Uhr | sid, dpa

Torwart Kodjovi Obilale wurde nach dem Attentat zur medizinischen Behandlung nach Johannesburg ausgeflogen. (Foto: Reuters)Torwart Kodjovi Obilale wurde nach dem Attentat zur medizinischen Behandlung nach Johannesburg ausgeflogen. (Foto: Reuters) Togo wird nicht am Africa Cup teilnehmen. Nach dem Angriff auf den Bus der Togolesen mit drei Toten in der angolanischen Exklave Cabinda zieht der Verband seine Mannschaft zurück. "Wir können unter diesen Umständen am Wettbewerb nicht teilnehmen. Die Spieler stehen unter Schock", sagte Regierungssprecher Pascal Bodjona.

Bei dem Angriff waren Assistenztrainer Abolo Amelete und Pressesprecher Stanislas Ocloo sowie der Busfahrer getötet worden. Sieben Personen sollen zum Teil schwer verletzt worden sein. Die kontinentale Fußball-Meisterschaft soll am Sonntag mit dem Duell zwischen Angola und Mali beginnen.


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Widersprüchliche Meldungen über den Ersatz-Torwart

Meldungen, nachdem Ersatz-Torwart Kodjovi Obilale vom französischen Amateurverein GSI Pontivy unter den Toten sei, bestätigten sich nicht. Der Spieler war mit dem Flugzeug in eine Klinik ins südafrikanische Johannesburg gebracht worden. Der angolanische Informationsminister Manuel Rebelais sagte, Obilale habe eine Schussverletzung in der Nähe der Lendenwirbelsäule erlitten. Der französische Radio-Sender RMC hatte zuvor auf seiner Homepage geschrieben, dass der Torwart seine Verletzungen nicht überlebt habe. Der Sender zitierte Mitspieler Jonathan Ayite mit den Worten: "Er (Obilale) ist tot und selbst wenn sie den Präsidenten oder sogar (Barack) Obama höchstpersönlich bringen, wir fahren nach Hause."

Auch Ghana denkt über Abreise nach

Auch Ghana berät über einen Verzicht auf das Turnier. Sportminister Rashid Pelpuo ist mit der Nationalmannschaft zusammengetroffen, um über eine mögliche Abreise aus Angola zu beraten. Die Black Stars sollten am Montag in ihrem ersten Turnier-Match auf die togoische Mannschaft treffen. In Ghana wurden nach Bekanntwerden des Anschlags einer separatistischen Rebellengruppe Sorgen um die Sicherheit der Mannschaft geäußert. Wie das togoische Team sind auch die Ghanaer in der ölreichen Enklave Cabinda untergebracht. Die Separatisten hatten nach dem Anschlag mit weiteren Angriffen gedroht.

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Kein späterer Turnierbeginn

Gespräche darüber, das Turnier später beginnen zu lassen, blieben erfolglos. Togos Stürmer Thomas Dossevi sagte der amerikanischen Nachrichtenagentur AP: "Ich bin sicher, dass andere Mannschaften auch nicht spielen werden, wenn der CAF den Beginn des Turniers nicht verschiebt." Das Turnier wird wie geplant am Sonntag mit dem Spiel Angola gegen Mali beginnen. CAF-Mediendirektor Suleimanu Habuba sagte, der Anschlag auf Togos Spieler sei ein Schock. "Unsere höchste Priorität gilt der Sicherheit der Spieler, doch das Turnier wird stattfinden", betonte Habuba.

Sicherheitsgarantien gefordert

CAF-Präsident Hayatou will vom angolanischen Ministerpräsidenten Paulo Kassoma Garantien für die Sicherheit fordern. Noch am Samstag wollten sich Verbandsvertreter mit Mitgliedern der angolanischen Regierung über die Sicherheit für die Sportler und ihre Teams bei dem bis zum 31. Januar dauernden Turnier beraten.

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