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Africa Cup: Togo will sich gegen Ausschluss durch den CAF wehren

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Africa Cup - Togo  

Togos Regierung lässt Ausschluss nicht so stehen

01.02.2010, 18:59 Uhr

Busfahrer der Nationalmannschaft Togos aus Krankenhaus entlassenDer Busfahrer der Nationalmannschaft Togos hat den Anschlag überlebt - hier eine togolesische Fahne auf Halbmast. (Foto: imago) Die Togoer wollen sich mit allen Mitteln gegen ihren ungerechtfertigten und in aller Welt als skandalös empfundenen Ausschluss von den Africa-Cup-Auflagen 2012 und 2014 zur Wehr setzen. Ein Sprecher der Regierung nannte die Sperre "beleidigend" und betonte: "Togo wird alle möglichen legalen Mittel anwenden, um gegen diese Entscheidung vorzugehen." Angesichts des Entsetzens und der Fassungslosigkeit in der Fußball-Welt wissen sich die Togoer in ihrer Reaktion mindestens moralisch im Recht.

Der kontinentale Verband CAF hatte am Tag des 1:0-Finalsiegs Ägyptens über Deutschlands WM-Gegner Ghana bekannt gegeben, Togo sei für die kommenden zwei Auflagen gesperrt und müsse eine Geldstrafe entrichten.

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Die schlimmsten Tage des Lebens

Erst mussten sich Togos Fußballer von angolanischen Rebellen im Bus be- und teilweise erschießen lassen, noch ehe ein Ball beim kontinentalen Turnier gerollt war. In ihrer Trauer zog sich die gegen Ghana, die Elfenbeinküste und Burkina Faso ausgeloste Mannschaft geschockt nach Hause zurück - auch auf Geheiß der Regierung. Das gefiel dem kontinentalen Verband nicht. Dessen drastische Maßnahme sorgt weltweit für Kopfschütteln und wird verurteilt.

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Sportlicher Enttäuschung folgt die über die Funktionäre

Der CAF selbst setzte damit einem sportlich mäßig interessanten Turnier am so genannten Grünen Tisch die Krone auf. Schuld trage Togos Regierung, die nach dem Anschlag den Rückzug aus Angola angeordnet hatte.

"Kleine Zwischenfälle"

So mutet es fast schon zynisch an, dass Danny Jordaan als Cheforganisator für die WM in Südafrika nach dem Endspiel den Organisatoren des Afrika Cups für ein "exzellentes Turnier" gratulierte - zwei Tage nachdem der angolanische Sportminister Gonçalvez Muandumba für die "kleinen Zwischenfälle" um Verzeihung bat.

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Einsame Sichtweise des Präsidenten

Und CAF-Präsident Issa Hayatou dürfte die Meinung "Unsere Entscheidung, Angola den Wettbewerb zuzuerkennen, hat sich als richtig erwiesen", nahezu exklusiv haben. Togos Nationaltrainer Hubert Velud forderte den Rücktritt Hayatous und nahm auch den Fußball-Weltverband FIFA in die Pflicht. Doch aus Zürich hieß es am Montag nur: "Im Moment geben wir keinen Kommentar ab."

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