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Rudi Assauer: "Wer sich outet, wird plattgemacht"

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Assauer: "Wer sich outet, wird plattgemacht"

11.03.2010, 13:16 Uhr | t-online, t-online.de

Rudi Assauer: "Wer sich outet, wird plattgemacht". Rudi Assauer warnt homosexuelle Fußballer vor dem Outing. (Foto: imago)

Rudi Assauer warnt homosexuelle Fußballer vor dem Outing. (Foto: imago)

Rudi Assauer ist bekannt dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Zum aktuellen Skandal im deutschen Schiedsrichterwesen und dem Thema Homosexualität im Fußball hat der ehemalige Manager von Schalke 04 eine knallharte Meinung. Schwule Fußballer sollen sich lieber einen anderen Job suchen, riet der 65-Jährige in einem Interview mit dem „Express“ homosexuellen Profikickern. „Die, die sich outen, werden plattgemacht. Von ihren Mitspielern und von den Leuten im Stadion. Diese Hetz-Jagd sollte man ihnen ersparen.“

Erfahrung mit einem Masseur

In seiner langjährigen Laufbahn als Bundesliga-Profi und Manager ist ihm nach eigener Aussage zwar nie ein homosexueller Profi begegnet, dafür vor langer Zeit ein Mitglied des Betreuerstabes.  „Als ich noch in Bremen war, hörte ich, dass unser Masseur schwul ist“, sagte Assauer. „Ich bin zu ihm gegangen und habe ihm gesagt: Junge, tu mir einen Gefallen - such Dir einen neuen Job.“

Assauer: "Such dir etwas anderes"

Macho Assauer sieht die letzte Männerdomäne Fußball noch lange nicht so weit, dass sich ein Fußballer outen könne, ohne persönlichen Schaden davonzutragen. „Ich würde ihm sagen: Du hast Mut gezeigt. Aber suche Dir etwas anderes“, sagte Assauer, der auf die Frage, ob er etwas gegen schwule Fußballer habe, beteuerte: „Überhaupt nicht. In anderen Sportarten mag das vielleicht gehen, aber im Fußball funktioniert das nicht.“

Jetziger Skandal ist warnendes Beispiel 

Persönlich würde er nicht die Öffentlichkeit suchen. „Man sieht ja an dem jetzigen Skandal, was passiert. Herr Amerell kann sich nicht mehr auf die Straße trauen, Herr Kempter wird wohl nie mehr ein Spiel pfeifen und der vormals exzellente Ruf des DFB ist schwer beschädigt.“

Assauer glaubt an Zwanziger 

Dennoch ist sich Assauer sicher, dass die Amerell-Affäre nicht das Ende des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger bedeutet. Ich schätze Herrn Zwanziger. Er hat gute Arbeit geleistet, unter seiner Ägide ist der deutsche Fußball vorangekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er darüber stürzen wird.“

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