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Theo Zwanziger gesteht in Amerell-Affäre Fehler ein

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DFB - Fall Amerell  

Fehler ja, Rücktritt nein

09.04.2010, 10:17 Uhr | dpa, dpa

Theo Zwanziger gesteht in Amerell-Affäre Fehler ein .

Redselig: Theo Zwanziger hat sich im Fall Amerell "zu oft geäußert". (Foto: imago)

Theo Zwanziger hat in der Affäre Amerell eigene Fehler eingeräumt. "Vielleicht habe ich mich ein- oder zweimal zu oft geäußert", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Aber ich muss doch reagieren, wenn falsche Behauptungen, die sich in der Öffentlichkeit verselbstständigen, getätigt werden", betonte der Verbandschef vor dem DFB-Bundestag.

In der Aufarbeitung der Affäre um eine angebliche sexuelle Belästigung des FIFA-Referees Michael Kempter durch den ehemaligen Schiedsrichterbeobachter Manfred Amerell waren Zwanziger unter anderem schwaches Krisenmanagement und Parteinahme für Kempter vorgeworfen worden.

Vorwürfe nicht gerechtfertigt

Ein Rücktritt war für Zwanziger, der im Herbst eine weitere Amtszeit anstrebt, kein Thema. "Wenn das, was man mir in großer medialer Breite vorwirft, berechtigt wäre, hätte ich sagen müssen, dem Amt bist du wirklich nicht mehr gewachsen und es wird Zeit, dass jemand anderes kommt. Dem war aber nicht so", sagte Zwanziger.

Machtfülle birgt Manipulationsgefahr

Als Konsequenz aus den Vorkommnissen um Amerell soll bei der außerordentlichen Zusammenkunft über ein Reformpapier zur Neuordnung des Schiedsrichterwesens abgestimmt werden. "Die Machtfülle des regionalen Obmanns, der seine jungen Leute bis zur DFB-Ebene führt, sie dort ansetzt, bewertet und coacht, ist zu groß gewesen und barg latent Manipulationsgefahren", sagte Zwanziger weiter. Um solche Abhängigkeitsverhältnisse zu vermeiden, müsse "mehr Transparenz herrschen und Ämtertrennung die Regel sein".

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