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Bundesliga  

DFL erteilt allen Klubs Lizenz - Bielefeld bangt

20.04.2010, 17:51 Uhr | dpa, dpa

DFL erteilt allen Klubs Lizenz - Bielefeld bangt. Verwarnung: Die DFL hat Arminia Bielefeld Auflagen erteilt. (Foto: imago)

Verwarnung: Die DFL hat Arminia Bielefeld Auflagen erteilt. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Erfreuliche Nachrichten für die Bundesliga-Klubs: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat keinem Erst- oder Zweitligisten die Lizenz für die kommende Saison verwehrt. Einzelne Vereine müssen jedoch bis Anfang Juni Bedingungen erfüllen, um die Spielberechtigung zu erhalten. Einer Reihe von Bewerbern wurden im Lizenzierungsverfahren darüber hinaus Auflagen erteilt. Vor allem der finanzschwache Zweitligist Arminia Bielefeld muss weiter um die Spielerlaubnis kämpfen.

"Die Erfüllung der uns gestellten Lizenz-Bedingungen bedeutet ein ganz hartes Stück Arbeit. Es wird uns nur dann gelingen, wenn alle Kräfte im Umfeld von Arminia Bielefeld für dieses große Ziel mobilisiert werden können", sagte Bielefelds kaufmännischer Geschäftsführer Heinz Anders.

Weltwirtschaftskrise verschärft die Lage

50 Vereine und Kapitalgesellschaften aus der Bundesliga, 2. und 3. Liga hatten sich für die 36 Plätze im deutschen Profifußball beworben. "Die Lage ist angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise deutlich schwieriger als in den vergangenen Spielzeiten, aber die Klubs stellen sich darauf ein", erklärte der DFL-Direktor für Lizenzierung, Werner Möglich. Dennoch habe die DFL einigen Klubs "im Sinne der Integrität des Wettbewerbs" Auflagen und Bedingungen erteilen müssen. Allerdings machte die DFL keine Angaben zu einzelnen Klubs.

Hertha mit Auflagen für 1. und 2. Liga

Mit Auflagen für die 1. und 2. Liga belegt wurde Bundesliga-Schlusslicht Hertha BSC. Gemeinsam mit der DFL werden laut Hertha-Mitteilung "die damit verbundenen Bedingungen für die Spielzeit 2010/2011 in den kommenden Wochen" erörtert. Art und Umfang der Auflagen wurden nicht genannt. In der Vergangenheit musste der Hauptstadt-Klub der DFL regelmäßig die Bilanzen offenlegen. Hertha BSC hat Verbindlichkeiten von über 30 Millionen Euro.

Bielefeld muss rigoros sparen

Schlagzeilen wegen ihrer finanziellen Schieflage machten zuletzt vor allem die Zweitligisten Alemannia Aachen und Bielefeld. Aachen muss auf eine Bürgschaft in Höhe von 5,5 Millionen Euro von der Stadt hoffen. Bielefeld hatte noch im März eine Deckungslücke in Höhe von 4,2 Millionen eingeräumt. Den Gesamtetat für die kommende Spielzeit hat der Verein mit 17,4 Millionen Euro beziffert. Dabei muss der frühere Bundesligist auf allen Ebenen rigoros sparen. Aufstiegskandidat FC St. Pauli hingegen erhielt die Spielberechtigung "ohne Bedingungen und mit nur minimalen Auflagen", so Teammanager Christian Bönig.

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