Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball >

Deutsches U-21-Spiel unter Manipulationsverdacht

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Deutsches U21-Spiel unter Manipulationsverdacht

12.06.2010, 11:40 Uhr | sid, sid

Deutsches U-21-Spiel unter Manipulationsverdacht. Ischtschenko steht unter Verdacht Einfluss auf den Ausgang des EM-Qualifikationsspiels gehabt zu haben. (Foto: imago)

Ischtschenko steht unter Verdacht Einfluss auf den Ausgang des EM-Qualifikationsspiels gehabt zu haben. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Das EM-Qualifikationsspiel der deutschen U-21-Nationalmannschaft in San Marino am 17. November 2009 soll unter Manipulationsverdacht stehen. Der Schiedsrichter der Begegnung, die Deutschland 11:0 gewann, soll bestochen worden sein. Dies geht nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" aus den Akten der Staatsanwaltschaft Bochum hervor, die seit über einem Jahr gegen eine Bande mutmaßlicher Wettbetrüger im europäischen Fußball ermittelt.

"Wir haben bislang weder Kenntnisse von der Staatsanwaltschaft noch von der UEFA und können diese Angelegenheit deshalb auch nicht kommentieren", sagte Wolfgang Niersbach, Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und fügte an: "Wir haben uns auch in der Vergangenheit nicht an Spekulationen beteiligt."

50.000 Euro von Ante S. im Gespräch

Der ukrainische Schiedsrichter Igor Ischtschenko soll nach Informationen des Magazins von dem Wettpaten Ante S. und dessen Kompagnon Marijo C. einen fünfstelligen Betrag erhalten haben, damit Deutschland mit "sechs, sieben oder mehr Toren" gewinnt. Ante S. soll vor dem Spiel nach Kiew gereist sein, um das Bestechungsgeld an einen Mittelsmann Ischtschenkos, ebenfalls angeblich ein UEFA-Schiedsrichter, zu übergeben. In einem Telefonat zwischen Ante S. und Marijo C. am 10. November, das die Bochumer Kripo abhörte, ist die Rede von 50.000 Euro.

Schiedsrichter bestreitet Vorwurf

Ischtschenko, der am 2. Dezember auf der Wache des Frankfurter Flughafens zweieinhalb Stunden als Beschuldigter vernommen wurde, bestritt den Vorwurf der Bestechlichkeit und betonte, er habe vom Schiedsrichterbeobachter eine "gute Benotung erhalten". Der Verteidiger von Ante S., Stefan Conen, wollte auf "Spiegel"-Anfrage "keinen Kommentar zu den laufenden Ermittlungen" abgeben. Mit den geplanten Live-Wetten auf einen Kantersieg der deutschen U21 in San Marino hatte Ante S. offenbar keinen Erfolg: Die Londoner Agentur, über die er 70.000 Euro auf dem asiatischen Wettmarkt platzieren wollte, nahm seinen Einsatz kurz nach Anpfiff des Spiels nicht an. Dem Bericht zufolge schätzen die Ermittler, dass Ante S. ein "Gewinn von ca. 120.000 Euro" entgangen sei.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Historischer Panzer fährt nach 70 Jahren wieder

Mit großer Not startet der 520-PS-starke Motor zu neuem Leben. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal