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Amateurfußball: Bayern erlaubt das Rückwechseln

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Bayern erlaubt das Rückwechseln

28.07.2010, 09:07 Uhr | dpa, dpa

Amateurfußball: Bayern erlaubt das Rückwechseln. Bayerns Fußball-Verband erlaubt Rückwechselungen bei den Herren. (Foto: imago)

Bayerns Fußball-Verband erlaubt Rückwechselungen bei den Herren. (Foto: imago)

Eine neue Auswechselregelung sorgt kurz vor Saisonstart für Gesprächsstoff bei Bayerns Amateurfußballern und Schiedsrichtern. Ab sofort ist es allen Mannschaften von der Kreisliga abwärts erlaubt, bereits ausgewechselte Spieler erneut in die Partie zu schicken.

Die Mehrheit habe sich auf dem Verbandstag am Wochenende eindeutig für die Einführung der Rückwechsel-Regelung ausgesprochen, sagte der Präsident des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) Rainer Koch.

Wechsel nur in Spielunterbrechungen

Der Rücktausch von Spielern ist jedoch nur in Spielunterbrechungen und nur mit Zustimmung des Schiedsrichters zulässig. Bei den Herren-Spielen bleibt das Auswechselkontingent auf drei Akteure beschränkt. Es dürfen sich also maximal 14 Spieler die elf Positionen auf dem Feld teilen und in uneingeschränkter Häufigkeit Plätze tauschen. Die Unparteiischen haben sich nur die ersten drei Auswechslungen zu notieren.

Der Grund für die Änderung sei, dass es "für die kleinen Vereinen aufgrund von Spielermangel immer schwieriger geworden ist, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten", erklärte Koch. Die kritischen Reaktionen kann der BFV-Boss nicht nachvollziehen: "Das Drittel der Antragsgegner meldet sich jetzt selbstverständlich zu Wort. Der BFV ist dagegen dem deutlichen Mehrheitswillen gefolgt." Rund 60 Prozent der insgesamt 4590 Delegierten bei den 24 bayerischen Kreistagen hatte für das Rückwechseln gestimmt.

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Kritiker fürchten Regelmissbrauch

Die Gegner kritisieren besonders die dadurch eröffnete Möglichkeit der Spielverzögerung, wenn ein Team kurz vor dem Schlusspfiff knapp in Führung liege. "Wir sollten nicht immer gleich über Regelmissbrauch nachdenken und alles bis ins kleinste Detail reglementieren", sagte Koch. "Ich bin überzeugt, dass sich alles einspielen wird. Natürlich werden wir die Erkenntnisse sammeln und gegebenenfalls die Durchführungsbestimmungen zeitnah nachjustieren."

Bayerns Verbandsschiedsrichter-Obmann Rudi Stark ist überzeugt, dass das Rückwechseln seinen Unparteiischen keine Probleme bereiten wird. "Ich sehe keine Gefahr", sagte Stark der dpa, "alle Schiedsrichter werden jetzt umgehend informiert." Ab sofort solle es eigentlich funktionieren. Gegen möglichen Regelmissbrauch seien die Referees gewappnet, meinte der Vater des deutschen FIFA-Unparteiischen Wolfgang Stark: "Wenn der Schiedsrichter den Eindruck hat, mit einer Rückwechslung solle nur auf Zeit gespielt werden, wird er dagegen einschreiten."


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